US-Studie zum Fahrverhalten

US-Studie zum Fahrverhalten

— 05.11.2009

Autofahren liegt in den Genen

Es gibt offenbar ein "Schlecht-Autofahren-Gen". Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Wissenschaftlern aus Kalifornien. Mögliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen erklärt sie aber nicht.

Eine Genvariante kann dafür verantwortlich sein, dass Menschen schlechter Auto fahren als Personen ohne die genetische Mutation. Zu diesem Ergebnis kam das Team um den Neurologen Dr. Steven Cramer von der University of California in Irvine. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass ein verändertes Gen die Produktion des Prote ins BDNF im Körper verringere. BDNF ist, vereinfacht ausgedrückt, unter anderem für die Verbindung zwischen Gehirn und Körper verantwortlich. Betroffene Personen absolvierten die Testfahrten in einem Fahrsimulator mit mehr als 20 Prozent schlechteren Ergebnissen als Probanden ohne die Genveränderung.

In den USA seien rund 30 Prozent der Bevölkerung betroffen, so Dr. Cramer, der für seine Studie allerdings lediglich 29 Personen testete, von denen sieben die Genvariante aufwiesen. Erkentnisse, ob eher Frauen oder Männer eine angeborene Fahrschwäche haben, liegen nicht vor. Trost für die Betroffnen: Sie bleiben bei Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose länger geistig fit.

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