V8STAR-Serie

V8STAR-Serie

— 13.05.2002

Cecotto verliert Tabellenführung

Erstmals seit der Premiere 2001 hat Johnny Cecotto die Spitzenposition der Gesamtwertung verloren. An Thomas Mutsch.

Cecotto belegte nach verpatztem Boxenstopp beim zweiten Saisonrennen auf dem Hockenheimring im Irmscher-Opel nur den vierten Rang und fiel mit jetzt 60 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz zurück. Sieger des Laufs wurde Außenseiter Thomas Mutsch (Bitburg), der im MIS-Audi die etablierte Konkurrenz überraschte und mit mehr als sieben Sekunden Vorsprung vor den beiden Zakspeed-Jaguar von Robert Lechner (Österreich) und Pedro Lamy (Portugal) gewann. Nach dem zweiten Platz in Oschersleben beim Saisonauftakt vor 14 Tagen übernahm Mutsch durch den Erfolg mit 62 Zählern auch die Führung im Gesamtklassement. Die Zakspeed-Piloten Lechner und Lamy liegen mit 57 Punkten gemeinsam auf dem dritten Tabellenrang und haben einen Zähler mehr auf dem Konto als Roland Asch (Ammerbuch).

Mutsch, der schon 2001 in Hockenheim gewann und seinen insgesamt dritten Sieg in der V8STAR-Serie feierte, profitierte aber auch vom Pech des Zakspeed-Teams. Der ehemalige Formel-1-Pilot Lamy, der von der Pole Position gestartet war, deutete einen Funkspruch missverständlich und kam nicht vorschriftsmäßig in die Box gefahren. Dafür erhielt er von der Rennleitung eine Stop-and-go-Strafe, die ihn vom 1. bis auf den 15. Platz zurückwarf. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch startete Lamy danach eine beeindruckende Aufholjagd und ließ so renommierte Gegner wie Asch (PoleVision-Ford), Kris Nissen (Dänemark/VW), Markus Oestreich (Fulda/Lexus) und sechs Runden vor Schluss auch Cecotto hinter sich. "Ich habe den Funkspruch von meiner Box falsch verstanden. Das war ganz klar mein Fehler. Ich hätte das Rennen gewinnen können, wenn mir dieser Fehler nicht passiert wäre", meinte Lamy.

Teamkollege Lechner, der nach Lamys Fehler zunächst in Führung lag, fiel kurze Zeit später nach einer Kollision auf den sechsten Platz zurück, konnte sich aber mit einer starken Leistung wieder auf Rang zwei vorarbeiten. "Wir haben sicher den Sieg verschenkt, trotzdem haben wir die Teamwertung gewonnen und damit die Führung weiter ausgebaut", sagte Zakspeed-Teammanager Andreas Hainke. In der Tabelle führt Zakspeed mit 228 Punkten vor SST Engineering (167), FirstChoice Racing (166) und PoleVision Racing (160).

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