VDA fordert mehr Straßen-Investitionen

VDA fordert mehr Straßen-Investitionen

— 06.08.2013

Nein zur Maut

VDA-Präsident Wissmann erwartet von der Bundesregierung mehr Investitionen für das deutsche Straßennetz. Eine Pkw-Maut lehnt er hingegen ab.

(dpa) Die Autoindustrie dringt auf höhere Investitionen für den Erhalt der deutschen Verkehrswege, lehnt aber eine Pkw-Maut als Einnahmequelle ab. "Ich erwarte von einer neuen Bundesregierung, dass sie bei entstehenden Spielräumen unter voller Einhaltung der Schuldenbremse einen Hauptschwerpunkt auf Infrastruktur-Finanzierung setzt", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Angesichts weiter steigender Rekord-Steuereinnahmen könne man bei gutem Willen jährlich bis zu 2,5 Milliarden Euro mehr fürs Straßennetz einsetzen.

Ramsauer: Erhalt der Verkehrsinfrastruktur verstärken

Wissmann wandte sich gegen eine Pkw-Maut auf Autobahnen, wie sie die CSU im Wahlkampf fordert. "Die Autofahrer tragen heute schon über alle Formen von Steuern mehr als 50 Milliarden Euro zur Finanzierung der öffentlichen Haushalte bei." Davon gingen günstigstenfalls 16 Milliarden Euro zurück in die Infrastruktur. Nicht sinnvoll seien auch Überlegungen für eine Kompensation für deutsche Autofahrer. "Wenn es gleichzeitig Entlastungen bei der Kfz-Steuer gäbe, käme doch nicht genug Geld für die Infrastruktur-Finanzierung herein."

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