VDA nach Gottschalk-Rücktritt

VDA nach Gottschalk-Rücktritt

— 13.03.2007

Präsident gesucht

Drei Tage nach dem überraschenden Rücktritt von VDA-Präsident Gottschalk wird in der Branche eilig nach einem Nachfolger gesucht.

Ein neuer Mann muss her, da ist man sich einig. Unklar ist nur, wer nach dem plötzlichen Rücktritt von VDA-Präsident Bernd Gottschalk die Spitze des Verbands übernehmen soll. Als Kandidaten werden nach Informationen der WELT der ehemalige Mercedes-Chef Jürgen Hubbert, der frühere VW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder sowie die beiden Ex-BMW-Lenker Helmut Panke und Joachim Milberg gehandelt. Der 60-jährige Panke hat aber kein Interesse an dem Posten und verfolgt andere Ziele, wie es in der Branche heißt. Auch Hubbert soll demnach die VDA-Nachfolge abgelehnt haben.

Gottschalk war am Samstag (10. März) zurückgetreten, nachdem der "Spiegel" von Kritik der Autoindustrie am angeblich zu laschen Vorgehen des Lobbyisten in der Klimaschutzdebatte berichtet hatte. In der Autoindustrie wächst der Ärger über das Vorgehen einzelner VDA-Mitglieder. "Derjenige, der zitiert worden ist, hat der Industrie einen Bärendienst erwiesen", sagte ein Branchenkenner.

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