VDA-Präsident Wissmann

— 24.01.2008

Fördern statt schröpfen

VDA-Präsident Matthias Wissmann warnt vor immer neuen Kosten für Autofahrer. Statt die Besitzer zu belasten, müssten saubere Fahrzeuge gefördert und die CO2-basierte Kfz-Steuer eingeführt werden.



(dpa) Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat sich für eine steuerliche Förderung von umweltfreundlichen neuen Autos ausgesprochen. VDA-Präsident Matthias Wissmann forderte außerdem die rasche Einführung einer auf dem CO2-Ausstoß basierenden Kraftfahrzeugsteuer. Wissmann betonte, dass die deutsche Automobilindustrie die Umweltfreundlichkeit der Autos deutlich verbessern werde. Dies koste aber mehr Geld und das wolle laut Umfragen nur jeder dritte Kunde ausgeben. "Daher halte ich eine Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge für deutlich sinnvoller als weitere Sanktionen", meinte der VDA-Chef.

Wissmann hob hervor, die deutsche Autobranche sei bei umweltfreundlichen Produkten in die Offensive gegangen. So sei 2007 der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Fahrzeuge bereits um zwei Prozent gesenkt worden. Bei besonders sparsamen Autos mit einem CO2-Wert von weniger als 130 Gramm pro Kilometer hätten die deutschen Autobauer im Inland 2007 ihren Absatz um 35 Prozent steigern können. Die Kunde hätten die neuen Antworten in der Klimafrage also gut angenommen. Klimaschutz fassten die deutsche Automobilindustrie und ihren Zulieferer also als langfristige Aufgabe auf, die ohne jeden Zweifel Chefsache sei.

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