Verhalten beim Wildunfall
— 13.02.2007Lizenz zum Töten?
Wenn das Tier nach einem Wildunfall noch lebt, ist der Gnadenschuss ein Fall für den Jäger oder Tierarzt, warnt der ADAC. Alles andere ist strafbar.
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Kaskoversicherung zahlt nur Unfälle mit Haarwild
Häufig lassen sich Wildunfälle nicht vermeiden, weil die Tiere für Autofahrer überraschend die Straße queren. Wenn plötzlich Wild auf der Straße steht, sollten Autofahrer sich aber vor allem schnell entscheiden. Die Frage "Draufhalten oder bremsen?" müsse umgehend beantwortet werden, so Thomas Hessling, Wald- und Wildtierspezialist des ADAC. Zwar überfahre niemand gern ein Tier. Wer eine Vollbremsung vornimmt, riskiere aber, dass der Hintermann auffährt. Daher könne es sinnvoller sein, die Kollision in Kauf zu nehmen. Das gilt vor allem für drohende Zusammenstöße mit kleinen Tieren. Denn die Kaskoversicherung zahlt nur Unfälle mit Haarwild. Bei Federvieh auf der Straße sollten Autofahrer daher gut überlegen, ob sie ausweichen. Der mögliche Schaden etwa durch die Kollision mit einem Baum sei in der Regel höher. Hessling: Wer sich für das Bremsen entscheidet, sollte unbedingt das Lenkrad gerade halten: "Bloß keine Ausweichmanöver – die landen meist vor dem Baum oder im Gegenverkehr."
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