Veritas RS III

Veritas RS III Veritas RS III

Veritas RS III

— 22.05.2008

Wieder da!

Ende 2008 wird ein legendärer deutscher Supersportler wiedergeboren. Die Vermot AG baut den Veritas. Als RS III rauscht er dann mit 600 PS und 347 km/h Spitze zurück ins Leben. Preis: noch offen.

In der Nachkriegszeit war er das Maß aller Dinge im internationalen Rennsport: Die Rede ist vom Veritas, der einst von drei ehemaligen BMW-Mitarbeitern entwickelte wurde. 1953 musste der Sportwagenhersteller dann Konkurs anmelden. Jetzt ist der ultraflache Dampfhammer wieder da und hört auf den Namen "RS III". Ein internationales Team von Motorsport-Enthusiasten hat den Rennsport-Klassiker wiederbelebt. Hergestellt wird der Supersportler in der Nähe des Nürburgrings von der Vermot AG. Ende 2008 soll der Veritas RS III in einer Kleinserie – geplant sind 30 Autos pro Jahr – an den Start gehen. Seine Eckdaten: Fünfliter-V10 von BMW, 600 PS, 347 km/h Spitze, 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h, 1170 Kilogramm, Preis noch unbekannt. Fest steht, dass eine dicke Geldbörse nützlich sein könnte, denn die Vermot AG will den Supersportwagen einer "zahlungskräftigen Kundschaft" anbieten. Neben dem V10 soll auch ein V8 mit 480 PS erhältlich sein.

Deutscher Angriff auf Lamborghini, Ferrari und Co

Ein schmaler Kühlergrill prägt die Front, geatmet wird über eine Lufthutze auf der Haube und durch seitliche Kiemen.

Design und Abmessungen sind – wie beim Ur-Veritas – außergewöhlich: Mit 4,99 Meter Länge, 1,97 Meter Breite und nur 0,97 Meter Höhe ist der Monocoque-Einsitzer flach wie eine Flunder. Der Überrollbügel für den Fahrer, der in einem Vollschalensitz aus Nappa-Leder Platz nimmt, ist die einzige Erhebung nördlich der Reifenhöhe. Ein schmaler Kühlergrill prägt die Front, geatmet wird über eine Lufthutze auf der Haube und durch seitliche Kiemen. Am Heck ragen mittig zwei mächtige Endrohre auf Höhe der oberen Karosseriekante heraus. Die komplette Karosserie ist aus Kevlar-Karbon gefertigt. Mit dem Veritas RS III wollen die Entwickler direkt in das Haifischbecken der Supersportler eintauchen und so manchen Ferrari und Lamborghini nass machen.

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