Verkaufszahlen im freien Fall — 05.10.2009
Händler melden Minus
Klein- und Kompaktautos gingen im September nicht mehr so gut wie zuvor: Der Verband freier Autohändler meldet, dass bis zu 50 Prozent weniger verkauft wurden als im August. Ein Vorgeschmack auf den Herbst.
Viele Modelle konnten Käufer erst nach drei Monaten Wartezeit zulassen
So wurden im September 2009 Autos zugelassen, die schon Monate zuvor bestellt wurden. "Gerade bei begehrten Modellen hat man in diesem Sommer bis zu drei Monate warten müssen", sagt Ansgar Klein, Vorsitzender des BVfK. Die Umfrage seines Verbandes ergab beunruhigende Einschätzungen unter den Händlern. Einige hätte sogar von 80 Prozent Rückgang gesprochen. Zu erwarten ist also ein noch stärkerer Einbuch im Herbst. "Der Markt ist in Bewegung", so Klein, der dieses Phänomen als "spannend" bewertet. Sein Kommentar: "Im Prinzip wissen wir doch schon seit Ende der 80er-Jahre, dass es eine Überproduktion an Autos gibt." Das Problem seien die Hersteller, die sich weigern, ihre Kapazität zu drosseln. Konkrete Verkaufszahlen für den vergangenen Monat lägen zwar auch dem Händlerverband noch nicht vor, doch "die Wahrnehmung der größten Händler genügt aller Erfahrung nach, um die Lage einzuschätzen."
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Kommentare zum Artikel (1)
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Bin mal gespannt, wie viele Automarken es in 5-10 Jahren noch geben wird. Ich könnte mir vorstellen, dass mind. ein deutscher Hersteller in Gras beißen wird. Betrachtet man die vergangenen Jahre, habe ich eine ganz bestimmte Marke in Verdacht ... es wollen sicherlich nicht viele hören, aber deren Autos trägt einen Stern auf der Haube ...
"Das Problem seien die Hersteller, die sich weigern, ihre Kapazität zu drosseln."
Lohnt sich dann noch die teure Produktion?