Verkehrskonzept zur Fußball-WM

Verkehrskonzept zur Fußball-WM

— 17.03.2005

"Da haben wir alle was von"

Gegen den großen Weltmeisterschafts-Stau steckt Deutschland Milliarden in den Ausbau von Straßen und Schiene. Franz Beckenbauer ist zuversichtlich.

Das Verkehrskonzept für die Fußball-WM 2006 ist laut Bundesregierung und Organisationsteam voll im Plan. Mehr als 4,5 Milliarden Euro sollen in den Ausbau von Straßen, Schienen und Bahnhöfen gesteckt werden. OK-Präsident Franz Beckenbauer ist davon überzeugt, daß das Sportereignis in 15 Monaten reibungslos über die Bühne geht.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz berichteten Beckenbauer, Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und Innenminister Otto Schily (beide SPD) über den aktuellen Stand der Vorbereitungen: Zur WM würden mehr als drei Millionen Zuschauer erwartet, davon über eine Million aus dem Ausland. Allein für Ausbau und Erweiterung von Fernstraßen im Bereich der WM-Städte stelle der Bund 3,7 Milliarden Euro bereit, 800 Millionen fließen in den Nahverkehr.

Milliarden für ein Sportspektakel – teures Geld, das danach einfach verpufft? Das sehen Beckenbauer und Co anders. "Am Ende werden alle etwas davon haben", sagte Verkehrsminister Stolpe. Zu den Projekten gehören beispielsweise der sechsspurige Ausbau von mehreren Autobahnen sowie bessere Nahverkehrs-Verbindungen in die zwölf WM-Stadien. Erstmals in der WM-Geschichte sollen die Eintrittskarten auch im öffentlichen Nahverkehr gelten – für die kostenlose Nutzung von Bussen und Bahnen am jeweiligen Spieltag.

Autor: Michael Voß

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