Stadtverkehr

Verkehrslärm: Studie der WHO

— 07.04.2011

Herzinfarkt durch Verkehrsinfarkt

Verkehrslärm kann krank machen. Er ist pro Jahr für 50.000 Herzinfarkte in Europa verantwortlich. Eine neue Studie der WHO belegt den großen Unmut in der Bevölkerung.

Der Lärm von Autos, Lkw, Zügen und Flugzeugen ist nicht nur störend, sondern kann zum Herzinfarkt führen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Danach ist Verkehrslärm das zweitgrößte Gesundheitsrisiko in Europa nach der Umweltverschmutzung. Jeder dritte Bürger in der Europäischen Union fühlt sich tagsüber von Lärm belästigt, zudem stört Verkehrslärm die Nachtruhe jedes Fünften. Durch die zunehmende Urbanisierung in Industriestaaten steigen diese Zahlen weiter an. Umweltverbände und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern aus diesem Anlass erneut strengere Lärmschutzwerte.

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Lärm wirkt als Stressfaktor und kann unter anderem Tinnitus (Ohrgeräusche, Hörsturz), Lernstörungen bei Kindern oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck auslösen. Im Extremfall kann das zum Herzinfarkt führen. Rechnerisch ist Verkehrslärm in Europa deshalb jährlich für 50.000 Herzinfarkte verantwortlich.

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