Dobrindt will Oster-Chaos vermeiden

Verkehrsminister will Oster-Chaos vermeiden

— 31.03.2015

Dobrindts "Anti-Stau-Paket"

Um Staus an Ostern zu vermeiden, hat das Bundesverkehrsministerium ein "Anti-Stau-Paket" geschnürt. Es geht um Baustellen und Lkw-Fahrverbote.

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür – und damit auch eine traditionelle Belastungsprobe für den deutschen Straßenverkehr. Um einem großen Verkehrschaos zu den Feiertagen entgegenzuwirken, hat das Bundesverkehrsministerium die Länder nun explizit aufgefordert, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, um Staus zu vermeiden. Verkehrsminister Alexander Dobrindt erklärte: "Jedes Jahr zur Ferienreisezeit wird es auf stark befahrenen Autobahnen eng. Wir haben deshalb ein Anti-Stau-Paket mit konkreten Maßnahmen geschnürt." So sollen beispielsweise Straßenbauarbeiten zeitlich gestrafft werden und Baustellen nur im unbedingt notwendigen zeitlichen Umfang sowie in einem für den Ferienverkehr verträglichen Rahmen eingerichtet werden. "Um den Verkehrsfluss zu erhalten, müssen Baustellen schnell und effektiv durchgeführt werden", sagte Dobrindt.

Auf Ausweichstrecken hinweisen

An Ostern wird es wieder voll auf Deutschlands Straßen

Vor und nach den Feiertagen sollen daher auch keine Baustellen auf ausgewiesenen Umleitungsstrecken eingerichtet werden. Der CSU-Politiker erklärte: "Die Grundlagen dafür hat der Bund zum Beispiel mit dem Bauzeitenkatalog ‎gelegt, der den Ländern klare Vorgaben für zügiges Bauen gibt." Ferner wurden die Länder gebeten, für einen schnellstmöglichen, lückenlosen Verkehrswarndienst zu sorgen und länderübergreifend auf Ausweichstrecken für stauanfällige Strecken hinzuweisen. Zudem mahnte Dobrindt: "Gerade an den Reisetagen ist es wichtig, Fahrverbote für Lkw streng zu kontrollieren und verkehrslenkende Telematik einzusetzen – zum Beispiel, um Seitenstreifen für den Verkehr freizugeben."

Bundeswehr muss kürzer treten

In diesem Zuge sollen Erlaubnis- und genehmigungspflichtige Transporte Autobahnen von Gründonnerstag bis Dienstag nach Ostern möglichst nur von 22 bis 6 Uhr nutzen. Transporte außerhalb der Nachtstunden sollen nur in besonders dringenden Fällen zugelassen werden. Desweiteren sind die Länder angehalten, das bestehende Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen von 0 bis 22 Uhr an Ostern besonders streng zu überwachen. Selbst die Bundeswehr muss Abstriche machen: Die Nutzung der Autobahnen durch ihre Lkw zu Übungszwecken soll vor, an und direkt nach den Feiertagen nicht erlaubt werden.

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