Verkehrssicherheit

Fußgängerschutz von Honda Fußgängerschutz von Honda

Verkehrssicherheit

— 26.10.2004

Knautschzone für Fußgänger

Mit einer hochschnellenden Motorhaube will Honda das Verletzungsrisiko für Fußgänger verringern.

Honda kommt Fußgängern entgegen – und zwar mit der Motorhaube. Ein "PopUp-System" soll bei einem Zusammenstoß zwischen Mensch und Auto schwere Verletzungen im Kopfbereich verhindern, versprechen die Japaner.

Und das geht so: Drei "Menschen-Sensoren" stecken im vorderen Stoßfänger, ein weiterer erfaßt permanent die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und stellt fest, ob ein Zusammenprall mit einem Fußgänger stattgefunden hat. Beim Unfall wird – wie beim Airbag – ein pyrotechnischer Auslöser gezündet, der den hinteren Teil der Motorhaube in Sekundenbruchteilen um etwa zehn Zentimeter anhebt.

So entsteht zusätzlicher Raum zwischen Motorhaube, Motor und anderen harten Fahrzeugteilen. Ein Puffer, der Kopfverletzungen reduzieren soll. Die "PopUp"-Motorhaube soll die HIC-Werte (Head Injury Criteria, also Kopfverletzungsrisiken) um etwa 40 Prozent vermindern können – wann das System im ersten Fahrzeug auf den Markt kommt, ist allerdings noch nicht entschieden.

Ein anderes Sicherheitssystem soll ab Ende 2004 im neuen Honda Legend Premiere feiern, zunächst allerdings nur in Japan: Ein intelligentes Nachtsichtgerät erkennt Fußgänger bis zu 80 Meter vor dem Fahrzeug sowie 1,5 Meter rechts und links neben der Fahrspur. Der Fahrer wird akustisch gewarnt und kann den Fußgänger auf einem Nachtsicht-Monitor im Armaturenbrett als Umriß erkennen – und rechtzeitig ausweichen.

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