Verkehrssicherheit

Verkehrssicherheit

— 14.02.2007

iPod-Verbot für Fußgänger?

100 Dollar Strafe fordert ein US-Senator für das Überqueren einer Straße mit elektronischen Geräten. iPod, Handy und Co lenken zu sehr ab.

Experten schlagen Alarm: Handys, iPods und mobile Videospiele können Fußgänger im Straßenverkehr derart ablenken, dass die Unfallgefahr massiv steigt. In den USA fordert Senator Carl Kruger (New York) deshalb ein Bußgeld von 100 Dollar für Fußgänger, wenn sie beim Überqueren der Straße elektronische Geräte benutzen. Wer eine Telefonnummer wählt oder laut Musik hört, könne die Umgebung nicht richtig wahrnehmen, glaubt Kruger. Allein in seinem Viertel seien seit September 2006 drei Menschen auf diese Weise ums Leben gekommen. In Deutschland sind entsprechende Pläne bislang nicht bekannt, aber: "Der Gedanke wird überspringen", so ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums zu AUTO BILD. Klar ist: Fußgänger, die abgelenkt sind, leben gefährlich. Verkehrsjurist Uwe Lenhart: "Kann der Autofahrer die Unvermeidlichkeit des Unfalls nachweisen, übernimmt der Fußgänger die entstandenen Kosten und bekommt kein Schmerzensgeld."

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