Drogentest und Führerschein

Verkehrssicherheit

— 02.09.2008

Zahl der Drogensünder deutlich gestiegen

Die deutschen Behörden verschärfen den Kampf gegen Drogen am Steuer. Das ist auch nötig, wie die Teilnehmer-Quote des sogenannten Idiotentests im vergangenen Jahr beweist.

Die Zahl der Autofahrer, die wegen Drogenkonsums zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) müssen, nimmt deutlich zu. Von den rund 100.000 MPU-Teilnehmern im Jahr 2007 mussten etwa 19.000 wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz antreten. Laut TÜV Süd ist das eine Steigerung von rund zehn Prozent – Tendenz weiter zunehmend. Durch den neu entwickelten Drogenwischtest soll künftig der Konsum besser festgestellt werden. Dabei wird mit einem Teststreifen der Schweiß der betreffenden Person getestet. Sind Drogenbestandteile enthalten, färbt sich der Streifen rot, der Drogentest ist positiv. Je nach Stelle der Rotfärbung, kann auch auf die konsumierte Substanz geschlossen werde.

Anders als bei Alkohol gibt es bei Drogen am Steuer keine Toleranzgrenze: Sünder begehen in jedem Fall eine Ordnungswidrigkeit.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.