Verkehrstechnik

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— 13.06.2008

Neue Ampeln: BMW gibt grünes Licht

Staus, verstopfte Straßen, rote Ampeln. Sie sind nicht nur nervtötend, sondern auch spritschluckend. In München sollen Lichtzeichen jetzt mitdenken und helfen, den Verkehrskollaps zu verhindern.

BMW will die grüne Welle neu erfinden. Im Rahmen des Münchner Verkehrskonzepts "arrive – Angebote für eine mobile Region" richtet der bayerische Autohersteller in diesem Jahr am Frankfurter Ring die erste Teststrecke mit einer "dynamischen grünen Welle" ein. Das Prinzip funktioniert so: Statt wie bisher nach einem festen Schema sind die Ampeln untereinander vernetzt und tauschen ihre Informationen aus. So können sie sich miteinander abstimmen und spontan auf veränderte Verkehrsbedingungen reagieren. Der Effekt ist enorm: Laut BMW lässt sich durch solche synchronisierten Ampelanlagen der Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent verringern.

Doch die Ampeln der Zukunft sollen noch viel mehr können – zum Beispiel die Autofahrer vor Gefahren warnen. Dafür erfassen Laser-Sensoren sämtliche Verkehrsteilnehmer rund um die Kreuzung und warnen beispielsweise vor drohenden Zusammenstößen.

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