Verkehrszeichen

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— 19.04.2007

Der Grüne Pfeil stirbt aus

Von wegen grüne Welle: Der Grüne Pfeil ist in Großstädten auf dem Rückzug. Zu Recht? AUTO BILD-Leser sagen Nein!

In Deutschland wird der Grüne Pfeil immer häufiger abgeschafft. Das haben jetzt AUTO BILD-Recherchen in den Großstädten ergeben. Beispiel Hamburg: Von den einst 360 aufgestellten Schildern, die das Rechtsabbiegen auch bei roter Ampel erlauben, sind nur noch 245 übrig. Auch in Berlin und Köln hat sich die Zahl der Zeichen, die eigentlich Grünpfeile heißen, wegen erhöhter Unfallzahlen reduziert. In München wurden von Anfang an nur wenige Pfeile verwendet.

Die Hamburger Verkehrsdirektion nennt verschiedene Gründe für das Aussterben des Grünen Pfeils: Entweder haben sich an den jeweiligen Standorten zu viele Unfälle ereignet, oder die Ampel wurde modernisiert, so dass Autofahrer ihre Grünsignale durch Bodenkontakt vor der Ampel erhalten. "Wenn neue Schulwege oder Neubausiedlungen entstehen, wo Kinder wohnen, muss der Pfeil ebenfalls weg", sagt Sachgebietsleiter Joachim Cybulla.

Grünpfeil-Gegner Jörg Lühmann (GAL): "Die Autofahrer haben es immer noch nicht gelernt, mit dem Grünpfeil umzugehen. Also muss dieser verschwinden." Ursprünglich sollte das Zeichen aus der ehemaligen DDR den Verkehr flüssiger machen. Geht es nach den AUTO BILD- und autobild.de-Lesern, sollte der Grüne Pfeil allerdings beiben. Das eindeutige Ergebnis des Online-Votings: 84, 7 Prozent stimmten für den Pfeil, nur 15,3 Prozent dagegen.

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