Auto fahren im Winter

Versicherer rechnen mit Zusatzkosten

— 19.02.2010

Der Winter wird teuer

Der harte Winter kostet die Kfz-Versicherer Millionen. Weil es wegen Eis und Schnee viel mehr Unfälle gibt, rechnet der GDV mit 230 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten.

(dpa/sb) Die Versicherungswirtschaft rechnet damit, dass auf die Autoversicherer wegen des relativ harten Winters etwa 230 Millionen Euro an Zusatzkosten zukommen. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schätzt, dass es von Dezember bis Ende Februar 55.000 Blechschäden mehr gegeben haben wird als im vergangenen Winter, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" heute (19. Februar). Nach Angaben des Verbandes seien es vor allem kleinere Schäden, etwa Auffahrunfälle mit geringer Geschwindigkeit. Teuer werden Eis und Schnee auch für die gesetzliche Unfallversicherung. Die Unfallkasse der Verwaltungsberufe (VBG) registrierte nach dem Zeitungsbericht im Januar knapp 15 Prozent mehr Unfälle als im gleichen Monat des Vorjahres.

Die Zahl der sogenannten Wegeunfälle von Fußgängern und Radfahrern, die auf dem direkten Weg zur Arbeitsstelle passierten, sei um fast 500 auf 3794 gestiegen. "Im Februar erwarten wir noch einen stärkeren Anstieg", sagt eine VBG-Sprecherin.

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