Vettels neuer Red Bull

Vettels neuer Red Bull

— 10.02.2010

Der neue Renner von Sebastian Vettel

Der neue rote Bulle ist da! Eine Woche später als alle anderen Top-Teams stellte Red Bull den RB6 in Jerez vor. Statt Revolution gilt Evolution. Hier gibt es die ersten Bilder.

"Revolution ist es keine, aber das Gesamtpaket wird – glaube ich – sehr, sehr gut sein", räumte Red Bull-Sportchef Dr. Helmut Marko schon im Vorfeld der Präsentation ein. Und er hat Recht behalten. Der neue Red Bull RB6 kommt ohne große Überraschungen daher. Vettels neuer Renner ist vielmehr eine Evolution seines Vorgängers, des zu Saisonende 2009 immerhin besten Autos im Feld. Die Markenzeichen des neuen Bullen: hohe, aber breite Nase; elegant geschwungene Spiegelhalterungen neben den Seitenkästen; ein Segel an der Motorhaube, das bis in den Heckflügel mündet und eine Zug- statt Schubstrebenaufhängung im Heck. Wegen des fast doppelt so großen Tanks wirkt der RB6 im Vergleich zum RB5 zwar wie ein Kombi, aber immerhin wie ein ganz schneller. 

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Ähnlichkeit: Die Philosophie der Aerodynamik ist dieselbe wie beim Vorjahresmodell RB5.

"Für uns war es wichtiger, dass Adrian Newey (Chefdesigner; d. Red.) genügend Zeit für die Forschung und Entwicklung am Computer und im Windkanal hat", rechtfertigt Teamchef Christian Horner die Verspätung seines neuen Wagens. "Mit dem RB5 hatten wir eine gute Basis. Das Reglement hat sich trotz des Tankverbots nicht besonders stark verändert. Die Philosophie der Aerodynamik ist nahezu unverändert geblieben. Die gleiche Kontinuität herrscht im Team. Wir waren letztes Jahr auf einem sehr guten Weg. Ich hoffe, dass das über den Winter so geblieben ist." Und was erwartet Vizeweltmeister Sebastian Vettel von seinem neuen Auto? "Dass es schneller ist als alle anderen ..."

Vettel steigt am Freitag erstmals ins Cockpit des neuen Red Bull RB6

Arbeitsteilung: Webber (l.) übernimmt die Funktionstests und die Grundabstimmung, Vettel das Feintuning.

Mit den ersten Funktionstests, der Grundabstimmung und den "Kinderkrankheiten" des neuen Red Bull muss sich in den nächsten zwei Tagen allerdings Mark Webber beschäftigen. Erst am Freitag steigt Vettel erstmals in seinen neuen Dienstwagen. ABMS erfuhr: Die Testplanung wünschte sich Vettel genau so. Aus gutem Grund: Wenn Webber an den ersten zwei Testtagen die Anlaufschwierigkeiten des Red Bull-Renault aussortiert hat, kann der Deutsche sich gleich um die Feinabstimmung kümmern. Das ist schlecht für Webber, gut für Vettel. Denn es ist auch ein klares Zeichen von Teamchef Christian Horner, dass sich Red Bull im WM-Kampf gegen Michael Schumacher und Co. ganz auf seinen deutschen Piloten konzentrieren will.

Autor: Bianca Garloff

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Sebastian Vettel

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