Vier kompakte Vans im Test

Vier kompakte Vans im Test

— 09.07.2009

Wer packt's am besten?

Viel Platz für die ganze Familie – damit passen Kompaktvans bestens in die Zeit. Doch nicht überall ist der umbaute Raum ein einziger Traum. Im Pack-Vergleich: Renault Grand Scénic, Toyota Verso, Opel Zafira und VW Touran.

Für die einen ist er wie Müsli auf Rädern. Der Beweis, dass ein Mann mit dem spaßigen Teil seines Lebens abgeschlossen hat und fortan als Vernunftmensch sein Dasein fristet. Für die anderen ist er das mobile Pendant zum Schweizer Taschenmesser – vielseitig, zu allem bereit und unglaublich clever. Die Rede ist vom Van, genauer: vom Kompaktvan. Und wir zählen uns tendenziell zur zweiten Gruppe. Was macht es schon, dass sich mit so einem Auto kraft seines Konzepts keine Bahnrekorde aufstellen lassen. Seine Aufgabe ist es nicht, morgens die Adrenalin-Drüsen zu kitzeln, sondern die Kinder zur Schule zu bringen. Oder bei Oma die Kommode abzuholen. Oder mit Sack und Pack ins Blaue zu fahren. Da kann dann auch ein Van Spaß machen – nur halt auf ganz andere Art.

Knapp 30.000 Euro werden für Raumschiffe dieses Kalibers fällig

Renault, Pionier bei den Kompaktvans, schafft es nun sogar, dem Nützlichen auch einen visuellen Reiz zu verpassen – bei Vans bislang die Ausnahme. Der brandneue Grand Scénic versprüht gallischen Charme. Ebenfalls ganz neu: der Toyota Verso, vormals Corolla Verso. Optisch nach wie vor unauffällig, präsentiert er sich nun erwachsener, geräumiger und noch praktischer. Was die Neuzugänge in der Praxis leisten, verrät der Vergleich mit den Platzhirschen im Van-Revier. Opel Zafira und VW Touran zählen zu den Lieblingen deutscher Familien, wie die Herausforderer in gehobener Ausstattung und nicht zu knapp motorisiert. Unter den Hauben arbeiten Diesel im 1,7- bis Zweiliter-Format, zwischen 125 und 140 PS. Die passen am besten. Zwei der vier Kandidaten packen bis zu sieben Passagiere, Grand Scénic und VW begnügen sich serienmäßig mit fünf Sitzplätzen. Preislage? Knapp 30.000 Euro kosten Raumschiffe dieses Kalibers. Nicht ganz billig also, der Spaß an der Vernunft. Aber was tut man nicht alles für die liebe Familie.

Wer den Vergleich am Ende gewinnt, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten gibt es als Download im Heftarchiv.
Wolfgang König

Wolfgang König

Fazit

Von den dynamischen Qualitäten der Neuzugänge Toyota Verso und Renault Grand Scénic habe ich mir ehrlich gesagt mehr versprochen. Dass der VW Touran hier immer noch die Maßstäbe setzt, erstaunt. Dabei ist der Renault sicher der Reizvollere der beiden, auch weil er etwas weniger kostet. Der Opel Zafira ist noch immer der einzige vollwertige Siebensitzer, kann aber sonst kaum punkten. Und der VW bleibt das Auto, das trotz seines deftigen Preises am meisten bietet. Nur eben keine sieben Sitze.

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