Vier Kompaktvans: Test

Vier Kompaktvans im Test

— 28.07.2010

Die Pampers-Bomber kommen!

Geräumig, variabel, noch bezahlbar – kompakte Vans sind die wahren Freunde der Familie. Im ersten Vergleich stellt sich der geliftete VW Touran der Konkurrenz: Opel Zafira, Renault Grand Scénic und Toyota Verso.

Es gibt viele Gründe für den Kauf eines Vans. Zu den besonders süßen gehören die Zwillinge Nico und Mika, die beim Fototermin ganz schön auf dicke Hose machen. Und deshalb ständig Nachschub brauchen. Spätestens jetzt kommt der beste Freund der Eltern ins Spiel, der kompakte Pampers-Bomber. So heißen rund um Kitas die praktischen Frachtgeräte, ausgewählt nach dem ungeschriebenen Gesetz: Hast du ein Kind, fährst du Kombi. Sind es zwei, einen Van. Dabei können die Familientransporter noch viel mehr, als nur Windeln einladen – sie packen Kinderwagen, Spielzeug, Fahrräder, Urlaubsgepäck und zur Not auch eine halbe Fußballelf der Jugendabteilung.

News und Tests: Touran, Zafira, Verso, Grand Scénic 

So wie die Siebensitzer, die im ersten Vergleich den neuen VW Touran herausfordern. Im Opel Zafira und Toyota Verso Executive klappen die Mini-Sessel serienmäßig aus dem Kofferraumboden, beim Renault Grand Scénic kosten sie 700 Euro Aufpreis, bei VW 705 Euro. Das sind wohlgemerkt nur Notsitze. Kindern über zehn Jahren ist die Kauerhaltung selbst auf kürzeren Strecken kaum zuzumuten. Beruhigend, dass wirtschaftliche Benziner mit 130 PS (Renault) bis 147 PS (Toyota) die Preise im Rahmen halten: zwischen 23.600 (Grand Scénic) und 28.100 Euro (Verso). Welchen Pampers-Bomber Nico und Mika nehmen würden, wissen wir nicht.

Unseren Favoriten verraten wir Ihnen in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Heftarchiv.

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Uli Holzwarth

Uli Holzwarth

Fazit

VW hat es beim Touran geschafft, Gutes noch besser gemacht. Er gewinnt den Vergleich mit seiner Ausgewogenheit, ohne jedoch Glanzlichter zu setzen. Zweiter ist der Renault Grand Scénic, der mit seinem günstigen Preis den Opel Zafira auf Distanz hält. Doch der Oldie schlägt sich wacker, überzeugt hier mit ungewohnter Dynamik. Letzter ist der Verso. Er fährt unharmonisch, Verarbeitung und Materialien enttäuschen. Das zeigt, wo Toyotas eigentliche Probleme liegen.  

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