Unfälle Mai 2012

McLaren F1-Crash McLaren F1-Crash

Vier Supersportler geschrottet

— 07.05.2012

Kirchheimer Bermuda-Dreieck

Rund ums Kirchheimer Dreieck hat es binnen weniger Tage vier teure Sportwagen zerlegt: einen McLaren MP4-12C, eine Dodge Viper, eine Corvette und einen Maserati GranTurismo.

Erst seit zwei Monaten war der Hamburger Reeder-Sohn Christian Oldendorff (27) stolzer Besitzer eines 240.000 Euro teuren und 600 PS starken McLaren MP4-12C, als er sich damit am Abend des 4. Mai 2012 auf den Weg nach Frankfurt machte. Auf der A7 zwischen Homberg Efze und Hersfeld West verlor Oldendorff, der diese Strecke nach eigenen Angaben schon hundert Mal zurückgelegt hatte, in einer Linkskurve die Kontrolle über den Edelflitzer und krachte in die Leitplanke. Während Oldendorff unverletzt aus dem Schrotthaufen klettern konnte, sieht sein McLaren MP4-12C, der erst 2011 auf den Markt gekommen ist und nur 6000 Kilometer auf dem Tacho hatte, eher nach Totalschaden aus. Der junge Mann ist trotzdem optimistisch und will sein Traumauto reparieren lassen.

Dodge-Viper SRT und Corvette scheitern an Aquaplaning

Das tut richtig weh! Eine Dodge Viper SRT mit 612 PS und 100.000 Euro Sachschaden.

Einen Tag später sorgte eine regennasse Fahrbahn und vermutlich auch überhöhte Geschwindigkeit für einen weiteren spektakulären Sportwagen-Unfall auf der A4 kurz hinter dem Kirchheimer Dreieck: Der Fahrer einer Dodge Viper SRT kam ins Schleudern, krachte in die mittlere Leitplanke und flog über drei Fahrspuren auf die Standspur am rechten Fahrbahnrand. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt, der 43-jährige Fahrer aus Bad Langensalza kam mit dem Schrecken davon. Er hatte die 612 PS starke Viper, von der es weltweit nur 179 Exemplare gibt, erst drei Stunden zuvor aus Lüdenscheid abgeholt. Nur knapp zwei Stunden später krachte es wenige Meter von dieser Unfallstelle schon wieder: Eine mit zwei Personen besetzte Corvette kam vermutlich wegen Aquaplanings von der Fahrbahn ab und schleuderte in einen Flutgraben. Diesmal soll sich der Sachschaden auf "nur" 10.000 Euro belaufen. Der ebenfalls 43-jährige Fahrer aus dem Main-Taunus-Kreis und sein Beifahrer hatten Glück im Unglück und blieben unverletzt.

Maserati GranTurismo im Wert von 160.000 Euro zerstört

Bildergalerie

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Bereits am 2. Mai war ein 39-jähriger Bielefelder auf der A7 bei Bad Hersfeld mit seinem nagelneuen Maserati GranTurismo in die Leitplanke gerauscht und hatte danach einen Lkw gerammt. Der Unglücksrabe hatte den Nobel-Renner, der nur 7000 Kilometer gelaufen war, gerade erst für 160.000 Euro gebraucht gekauft. Der Sachschaden wird auf 106.500 Euro geschätzt. Auch bei diesem Unfall vermutet die Polizei, dass der Mann mit dem Fahrzeug bei regennasser Fahrbahn zu schnell unterwegs war.

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