Vignetten-Strafen

Vignetten-Strafen

— 06.02.2003

Mautprellerei wird teurer

Mindestens 120 Euro Ersatzmaut oder 400 Euro Strafe kassiert sterreichs Polizei knftig von Vignettensndern.

sterreich und seine Vignettenpflicht ein Reizthema ohne Ende. Besonders fr deutsche Autofahrer, die als Urlauber und damit zahlungskrftige Kundschaft einreisen. Pnktlich zum Saisonbeginn seit 1. Februar gilt die neue Jahresvignette 2003 in safran-gelb verkndete der sterreichische Autobahnbetreiber ASFINAG die aktuellen Spielregeln. Zwar blieben die Preise (Pkw: zwei Monate fr 21,80 Euro, Zehntageskarte 7,60 Euro) unverndert, aber die Strafen wurden drastisch angehoben.

So wurden die Verwaltungsstrafen fr die so genannte Mautprellerei von 220 auf mindestens 400 Euro angehoben. Die Hchststrafe liegt jetzt sogar bei 4000 Euro. Allerdings: Es kommt zu keiner Bestrafung, wenn der von Polizei oder Zoll sndige Fahrer vor Ort sogleich eine Ersatzmaut entrichtet, so die aktuelle Mautordnung. Die kostet fr Motorradfahrer 65, fr Pkw-Fahrer 120 Euro. Damit darf bis zum Ende des nchsten Tages weiter gefahren werden. Da die alte Jahresplakette grade erst abgelaufen ist, gibt es verstrkte Kontrollen auf allen vignettenpflichtigen Autobahnen und Schnellstraen.

Im Jahr 2002 nahm die ASFINAG von rund 77.000 ertappten Mautprellern etwa 9,2 Millionen Euro an Ersatzmaut ein. Zusammen mit den Einnahmen aus dem Vignettenverkauf in Hhe von etwa 310 Millionen Euro wurde das Geld fr den Aus- und Weiterbau des sterreichischen Autobahnnetzes verwendet.

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