Vision Mercedes-Maybach 6 (2016): Erste Eindrücke

Vision Mercedes-Maybach 6 (2016): Erste Eindrücke

— 19.08.2016

5,70 Meter pure Auto-Erotik

Mercedes-Maybach hat in Pebble Beach die Studie eines Luxuscoupés enthüllt. AUTO BILD war vor Ort und hat mit Designer Gorden Wagener gesprochen!

Man muss Mercedes-Chefdesigner Gorden Wagener wirklich dankbar sein. Lagen bei Zukunfts-Studien bisher futuristische Modelle mit reichlich Digitalanzeigen, aber ohne Lenkräder im autonomen Trend, macht Wagener jetzt endlich mal Schluss damit.
Vorstellung: Das ist der Vision Mercedes-Maybach 6

Video: Vision Mercedes-Maybach 6 (2016)

Sexy Maybach-Coupé

Schon die Bezeichnung des Zukunfts-Maybach verrät alles, er heißt schlicht "6". Der Name ist Programm: "Luxus heißt Emotion", sagt Wagener, und "deshalb hat der Neue selbstverständlich ein Lenkrad. Denn Fahrfreude beginnt, wenn ich das Steuer in die Hand nehme." Und: Hinter dem weiß belederten Steuer funkeln Analoganzeigen. "Die werden als wertiger wahrgenommen als Digitaldisplays, wie hochwertige Uhren", sagt Wagener. Die Maybach-Studie ist ein Glücksfall, weil sie die Lust am Auto feiert. Auf 5,70 Metern wird hier pure Auto-Erotik zelebriert, in metallisiertem Maybach-Red, mit riesigen Rädern und unglaublichen Proportionen.

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Nicht so böse wie der Exelero

Sieht aus wie ein extrem filigraner Außenspiegel – ist aber eine Kamera mit windschnittigem Gehäuse.

"Es war nicht leicht, ein so riesiges Auto elegant zu machen", sagt Exterior-Designer Stefan Lamm. Doch es ist geglückt. Im Gegensatz zur früheren, kantig-bösen Studie Maybach Exelero, die in ihrem schwarzen Lack direkt aus der Hölle zu kommen schien, schwebt der Maybach 6 direkt aus dem Designer-Himmel. Mit einer schwungvoll durchgezogenen Gürtellinie, einem grazilen Dachaufbau sowie filigranen Front- und Heckleuchten ist der Maybach nicht nur statusbewusst, sondern wirklich schön.

Vision Mercedes-Maybach 6 (2016)

Hightech und 750 Elektro-PS für die Studie

Dank des überaus kompakten 750-PS-Elektromotors befindet sich unter der Fronthaube ein zweiter Kofferraum.

Auch die beiden Passagiere haben es gut. Dank des überaus kompakten 750-PS-Elektromotors hat der E-Renner sogar zwei Kofferräume: Im vorderen ist ein Kofferset zum Picknicken vorinstalliert, hinten gibt es Raum für feinste Getränke. Das Wohlbefinden der Insassen wird dabei permanent abgecheckt: Die Ledersitze im Chesterfield-Look tragen feine Knöpfe, die permanent Puls und Blutdruck messen. Nötigenfalls kann das Auto die Vitalwerte sogar positiv beinflussen: durch eine automatisch verabreichte Massage etwa, durch passende Lichtstimmung oder Musik. Schöne neue Welt.

Vision Mercedes-Maybach 6 (2016): Erste Eindrücke

Autor: Bernd Wieland

Stichworte:

Luxusauto Studie

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