Vision Mercedes-Maybach 6 (2016): Erste Eindrücke

Vision Mercedes-Maybach 6 (2016): Erste Eindrücke

5,70 Meter pure Auto-Erotik

Mercedes-Maybach hat in Pebble Beach die Studie eines Luxuscoupés enthüllt. AUTO BILD war vor Ort und hat mit Designer Gorden Wagener gesprochen!
Man muss Mercedes-Chefdesigner Gorden Wagener wirklich dankbar sein. Lagen bei Zukunfts-Studien bisher futuristische Modelle mit reichlich Digitalanzeigen, aber ohne Lenkräder im autonomen Trend, macht Wagener jetzt endlich mal Schluss damit.
Vorstellung: Das ist der Vision Mercedes-Maybach 6

Video: Vision Mercedes-Maybach 6 (2016)

Sexy Maybach-Coupé

Schon die Bezeichnung des Zukunfts-Maybach verrät alles, er heißt schlicht "6". Der Name ist Programm: "Luxus heißt Emotion", sagt Wagener, und "deshalb hat der Neue selbstverständlich ein Lenkrad. Denn Fahrfreude beginnt, wenn ich das Steuer in die Hand nehme." Und: Hinter dem weiß belederten Steuer funkeln Analoganzeigen. "Die werden als wertiger wahrgenommen als Digitaldisplays, wie hochwertige Uhren", sagt Wagener. Die Maybach-Studie ist ein Glücksfall, weil sie die Lust am Auto feiert. Auf 5,70 Metern wird hier pure Auto-Erotik zelebriert, in metallisiertem Maybach-Red, mit riesigen Rädern und unglaublichen Proportionen.

Neue Mercedes und Smart (2018, 2019, 2020, 2021, 2022)

Mercedes EQS Illustration

Nicht so böse wie der Exelero

Sieht aus wie ein extrem filigraner Außenspiegel – ist aber eine Kamera mit windschnittigem Gehäuse.

"Es war nicht leicht, ein so riesiges Auto elegant zu machen", sagt Exterior-Designer Stefan Lamm. Doch es ist geglückt. Im Gegensatz zur früheren, kantig-bösen Studie Maybach Exelero, die in ihrem schwarzen Lack direkt aus der Hölle zu kommen schien, schwebt der Maybach 6 direkt aus dem Designer-Himmel. Mit einer schwungvoll durchgezogenen Gürtellinie, einem grazilen Dachaufbau sowie filigranen Front- und Heckleuchten ist der Maybach nicht nur statusbewusst, sondern wirklich schön.

Vision Mercedes-Maybach 6 (2016)

Hightech und 750 Elektro-PS für die Studie

Dank des überaus kompakten 750-PS-Elektromotors befindet sich unter der Fronthaube ein zweiter Kofferraum.

Auch die beiden Passagiere haben es gut. Dank des überaus kompakten 750-PS-Elektromotors hat der E-Renner sogar zwei Kofferräume: Im vorderen ist ein Kofferset zum Picknicken vorinstalliert, hinten gibt es Raum für feinste Getränke. Das Wohlbefinden der Insassen wird dabei permanent abgecheckt: Die Ledersitze im Chesterfield-Look tragen feine Knöpfe, die permanent Puls und Blutdruck messen. Nötigenfalls kann das Auto die Vitalwerte sogar positiv beinflussen: durch eine automatisch verabreichte Massage etwa, durch passende Lichtstimmung oder Musik. Schöne neue Welt.

Vision Mercedes-Maybach 6 (2016): Erste Eindrücke

Autor: Bernd Wieland

Stichworte:

Studie Luxusauto

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.