VLN

VLN: Ein BMW 325i als Hingucker

— 18.05.2016

Eine erfolgreiche Schnapsidee

Die VLN-Fans haben einen neuen Liebling: Speedbeat Motorsport baute über den Winter einen BMW 325i für die Klasse V4 auf. Und die Resonanz ist positiv.

Die VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring hat mit dem BMW 325i von Speedbeat Motorsport einen neuen Hingucker bekommen. Über den Winter haben Beat Schmitz und Andre Sommerberg einen BMW für die Klasse V4 (Produktionswagen bis 2500 ccm)  aufgebaut. „Das ganze Projekt ist aus einer Schnapsidee heraus entstanden, als wir im letzten Jahr am Zaun standen“, lacht Beat Schmitz, der schon vorher Erfahrungen in der RCN sammelte. „Wir haben das Auto erst im Dezember gekauft und innerhalb von sechs Wochen umgebaut.“

Bei den Fans kommt der Speedbeat-BMW 325i gut an

Beim ersten VLN-Lauf am 2. April stand das Auto dann zum ersten Mal auf eigenen Rädern. „Das Rennen haben wir natürlich als Test angesehen“, erzählt Schmitz gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT. Nach dreieinhalb von vier Stunden musste das Team den 220 PS starken BMW vorzeitig abstellen. Doch damit waren sie schon zufrieden. Und es wurde noch besser: „Beim zweiten Rennen haben wir schon die volle Distanz geschafft, auch wenn wir noch ein paar Kinderkrankheiten hatten“, berichtet Teamchef Beat Schmitz. „Aber wir sind auf dem siebten Platz von elf Startern in der Klasse ins Ziel gekommen.“

Und die Resonanz der Fans bei den ersten Rennen war riesig, nicht zuletzt dank des kuriosen Hauptsponsors. „Als wir das erste Mal durch das Brünnchen gefahren, haben die Zuschauer beinahe eine Laola-Welle gemacht“, lacht Schmitz, dessen Team in das typische Schema der beliebten Breitensportserie passt. „Wir haben das Auto selbst aufgebaut und lassen uns nun von ein paar wahnsinnigen Helfern beim Renneinsatz unterstützen“, verrät er. „Das ist ein Low-Budget-Projekt, das aber zum Spaß haben reicht. Es ist ein tolles Gefühl dabei zu sein und an den VLN-Rennen teilzunehmen.“ Dabei arbeitet das Team nach einem einfachen Grundsatz: „Der Spaß steht bei uns an erster Stelle, wir wollen kein Geld damit verdienen und mit diesem Auto auch kein Weltmeister werden“, so Schmitz. „Wir sind einfach verrückt auf die Nordschleife.“

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Patrick Funk

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