Haribo

VLN: Haribo Racing triumphiert

— 21.08.2016

Bärenstarke Leistung

Großer Jubel im Haribo-Team: Beim 39. RCM DMV Grenzlandrennen, dem sechsten Lauf der VLN, konnte das Team mit dem Mercedes-AMG GT3 den Gesamtsieg erzielen.

Vier Stunden lang dauerte der Kampf um den Gesamtsieg beim sechsten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. In den 28 Rennrunden des Rennens wechselte die Führung nicht weniger als neun Mal. Neben den Rennsiegern vom Haribo Racing Team und den Zweitplatzierten Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller im Walkenhorst-BMW sammelten auch der Audi R8 LMS von Phoenix Racing und der Porsche 911 GT3 R des Wochenspiegel Team Manthey Führungskilometer. Während der Phoenix-Audi nach einem technischen Defekt in Runde 25 vorzeitig die Segel streichen musste, kam der Wochenspiegel-Porsche auf Platz acht. Den Sieg sicherten sich schlussendlich jedoch Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffahrt im Mercedes-AMG GT3 vom Haribo Racing Team .Im Ziel betrug der Vorsprung von Uwe Alzen allerdings gerade einmal 12,090 Sekunden auf Müller (Walkenhorst Motorsport). „Wir mussten am Ende etwas mit dem Treibstoff haushalten, weil wir nicht hundertprozentig sicher waren, ob der Sprit noch für eine weitere Runde reichen würde“, erklärte Haribo-Pilot Arnold. „Am Ende sprang ein fantastischer Sieg heraus. Die Pace in der Langstreckenmeisterschaft ist enorm, und ehe wir am Ende das Rennen kontrolliert nach Hause fahren konnten, mussten wir jede Runde ‚all in’ gehen.“ Alzen ergänzte: „Ich wollte auf keinen Fall etwas riskieren. Auch wenn ich am Ende etwas Tempo rausgenommen haben, ist jede Runde in der ‚Grünen Hölle’ extrem anspruchsvoll."

Sieg für die Gummibärchen-Bande

Das Trio von Walkenhorst Motorsport war mit Platz zwei am Ende aber sehr zufrieden. Auch, wenn im Rennen noch eine Position verloren wurde. Denn im morgendlichen Zeittraining hatte Christian Krognes mit einer Fabelzeit von 7:56,642 Minuten sogar die Pole-Position errungen. Das ist neuer, inoffizieller Rundenrekord; offizielle Rekorde werden nur im Rennen gefahren. Aber auch hier fuhr das Trio mit 8:02,914 Minuten die schnellste Runde aller Teams. „Auf eine Runde ist der BMW M6 GT3, der erst in diesem Jahr debütierte, schon richtig schnell“, sagte BMW-Experte Jörg Müller. „Das Team arbeitet nun akribisch daran, diesen Speed auch über die Distanz umzusetzen. Wir haben diesbezüglich wieder große Schritte nach vorne gemacht, was die Positionen zwei und drei eindrucksvoll zeigen."

Sein erstes Top-Drei-Ergebnis in der VLN feierte Michele Di Martino zusammen mit Matias Henkola und Jordan Tresson. Der 23-Jährige, im vergangenen Jahr noch Junior-Champion in der VLN und Meister im BMW M235i Racing Cup, ist der Sprung in den GT3-Boliden geglückt. „Ich bin wahnsinnig happy“, jubelte Di Martino. „Ich habe mich an das Fahrzeug gewöhnt. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber generell komme ich nach sieben Rennen schon sehr gut zurecht."

In der Gesamtwertung konnten Alexander Mies und Michael Schrey einen weiteren Schritt Richtung Titel schaffen: Das Duo von Bonk motorsport dominierte den BMW M235i Racing Cup auch weiterhin souverän. Mit ihrem sechsten Klassensieg in Folge bauten sie die Tabellenführung in der Meisterschaft aus. Mit 58,44 Punkten beträgt der Vorsprung auf Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana vom Team Pixum Team Adrenalin Motorsport 4,79 Punkte. Claudius Karch und Ivan Jacoma, die ihrerseits im Porsche Cayman R von Mathol Racing fünf Rennen lang das Geschehen in der Klasse V6 bestimmt hatten, schieden erstmals in dieser Saison vorzeitig aus und fielen vom zweiten auf den zehnten Rang in der Meisterschaft zurück.

Autor: ABMS

Fotos: VLN

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