Hyundai

VLN: Logistik

— 02.09.2016

Hyundais Fahrdienst

Hinter den Erfolgen des Langstrecken-Projekts steckt viel Organisation. Jeder Renneinsatz erfordert eine kleine logistische Meisterleistung. Hintergrund.

Es ist mal wieder so weit. Erneut schickt Hyundai Deutschland seine erfolgreichen Langstrecken-Renner Hyundai Veloster Turbo und Hyundai i30 Turbo in einem Lauf der Langstreckenmeisterschaft VLN ins Rennen. Auf dem Programm steht an diesem Wochenende der Saisonhöhepunkt der Serie, ein Lauf über sechs Stunden statt der üblichen Vier-Stunden-Distanz.
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Hyundai mischt die VLN auf

Qualität und Zuverlässigkeit seiner Produkte will Hyundai mit dem Einsatz auf der Rennstrecke beweisen und macht das seit 2013 sehr erfolgreich. Zum dritten Mal in Folge fuhr der Hersteller 2016 zum Klassensieg beim 24h-Rennen in der Eifel. Auch das Qualifikationsrennen dafür sowie den Einsatz beim 4. VLN-Lauf beendete Hyundai als Klassenbester. Das ist auch das Ziel für dieses Wochenende.

Dafür greift erneut Markus Schrick (55) ins Lenkrad des i30. Der motorsportbegeisterte Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland ist Initiator des Projekts und erklärt den Nutzen, den Hyundai aus seinem Engagement zieht: „Wir haben in den ersten drei Jahren unseres Nordschleifen-Projekts  nicht nur viele Erfolge eingefahren, sondern auch wichtige Erkenntnisse in die Entwicklung unserer Serienfahrzeuge einfließen lassen können."

Aufgebaut und vorbereitet werden die Hyundai-Rennwagen (1,6-l-Turbomotor, 230 PS) in der Motorsportabteilung der Saarbrücker Hyundai-Händler Jürgen (54) und Peter Schumann (56). Und von da müssen sie natürlich erst mal an die Rennstrecke kommen. „Jeden Mittwoch vor einem Renneinsatz beginnt bei uns das große Packen“, erklärt Teamchef Peter Schumann. Dann fährt ein 30-Tonner-Sattelauflieger auf den Hof des Unternehmens. Der nimmt nicht nur die beiden Autos mit seinem Ladelift huckepack, sondern auch jede Menge Ersatzteile und Werkzeug.

Das Rennen vor dem Rennen

24 Räder, zwei komplette Fahrwerke und Bremsanlagen nebst Radlagern,Ersatztüren, Stoßstangen, Kotflügel, Motorhauben, zwei Kompressoren für die Lufthebeanlage der Autos bei den Boxenstopps schluckt der riesige Laderaum. Und natürlich auch den komplett zerlegten Boxenstand, eine Box mit zehn Monitoren und Mengen von Werkzeug. Alles penibel genau, übersichtlich und griffbereit in Kisten verpackt.

„Allein das Equipment ohne die Autos hat einen Wert von 50000 Euro“, schätzt Schumann. „Beim 24-Stunden-Rennen ist unser Ersatzteillager noch einmal um rund ein Drittel umfangreicher.“ Dann kommt neben dem Auflieger, in dem neben der Ladung übrigens auch noch Platz für eine Küche, eine Dusche und ein Aufenthaltsraum ist, noch ein 7,5-Tonner zum Einsatz. Das zwölf Mann umfassende Team geht in zwei Hyundai-H-1-Bussen auf die rund 2,5 Stunden dauernde Tour an den Ring.

Der erste Teil der Mannschaft, der Aufbautrupp, reist freitags in die Eifel, baut den Boxenstand auf und richtet die Box ein. Der Rest des Teams trifft dann erst am Renntag am Nürburgring ein. Perfekte Logistik, Organisation und Vorbereitung – ein kleines Geheimnis hinter den Siegen von Hyundai auf der Langstrecke. Eine Erfolgsserie, die am Wochenende in der VLN fortgesetzt werden soll. 
 
 

Autor: Thomas Arndt

Fotos: Hersteller

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