VLN

VLN: Saisonhighlight auf der Nordschleife

— 02.09.2016

Frikadelli: BMW statt Porsche

Mit dem 6h-Rennen steht der Saisonhöhepunkt in der VLN auf dem Programm. Erstaunlich: Frikadelli Racing bringt den neuen BMW M6 GT3 an den Start.

Wenn von der „schnellsten Frikadelle der Welt“ die Rede ist, wissen eingefleischte Nordschleifen-Fans schon bescheid: Gemeint ist der Porsche 911 GT3 R vom Frikadelli Racing Team. Beim Saisonhöhepunkt der VLN, dem 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, erstrahlt die schnelle Frikadelle allerdings im neuen Glanz. Denn anders als üblich greift der Rennstall aus Barweiler nun mit dem brandneuen BMW M6 GT3 an. „Nach dem Motorschaden beim vergangenen Lauf wissen wir nicht, ob die Revision rechtzeitig fertig wird“, verrät Frikadelli-Teamchef Klaus Abbelen. „Aus diesem Grund haben wir uns kurzfristig entschieden, einen BMW auszuprobieren.“ Der 55-Jährige konnte den Boliden bei Testfahrten bereits ausprobieren und war anschließend überzeugt. „Der M6 wird von unserem Team eingesetzt, wobei uns das Werk mit Ingenieuren zur Seite steht“, so Abbelen weiter. Bereits am Freitag haben die Fahrer die Gelegenheit, das neue Fahrzeug zu testen. „ Dennoch bin ich mir sicher, dass wir mit dem M6 auf Anhieb gut zurecht kommen und um vordere Plätze mitfahren können – auch wenn wir sein Potenzial nicht ganz so ausreizen können wie bei unserem Porsche.“

Frikadelli Racing greift am Wochenende im BMW an

Neu am Start sind auch die DTM-Piloten Daniel Juncadella (Mercedes) und Antonio Felix da Costa (BMW). Der Spanier tauscht seinen Mercedes-AMG C63 DTM gegen einen Porsche Cayman von Black Falcon, den er in der Klasse V5 pilotieren wird. Félix da Costa bleibt seinem Arbeitgeber hingegen treu und wechselt seinen BMW M4 DTM gegen einen BMW M235i Racing Cup. Beide DTM-Stars brauchen insgesamt zwei VLN-Rennen und 18 Nordschleifen-Runden, um den Erwerb der DMSB-Permit A sicherzustellen. Im Kampf um den Gesamtsieg beim längsten Rennen des Jahres, haben sie damit allerdings keine Chancen.

Denn den werden die großen GT3-Boliden unter sich ausmachen. Die Sieger des letzten Rennens, Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth im Haribo-Mercedes-AMG GT3, sind ebenso zurück, wie die beiden Audi-Besetzungen von Land Motorsport und Phoenix Racing. Für BMW werden sowohl Walkenhorst Motorsport als auch Rowe Racing die Fahnen hochhalten. Nach dem Erfolg beim 24h-Rennen in Spa-Francorchamps will das werksunterstütze BMW-Team nun auch den ersten Saisonsieg auf der Nordschleife erzielen. Manthey-Racing, Car Collection, Black Falcon und HTP Motorsport runden das Aufgebot an siegfähigen GT3-Boliden ab. Der Kampf um den Sieg beim Saisonhöhepunkt ist eröffnet.

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Frikadelli

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