Volkswagen auf dem 77. Genfer Salon

VW Touareg BlueTDI VW Touareg BlueTDI

Volkswagen auf dem 77. Genfer Salon

— 06.03.2007

Blaue Stunde in Genf

VW hat schon ausgepackt: Touareg BlueTDI, Phaeton Facelift, Passat BlueMotion und Golf Variant sind die Wolfsburger Stars in Genf.

VW setzt beim 77. Genfer Salon alles auf Blau. An der Spitze des Wolfsburger Öko-Feuerwerks fährt der Touareg BlueTDI mit sogenanntem "SCR-Kat" – laut Hersteller "einer der saubersten Dieselmotoren der Welt". Der Katalysator des 225 PS starken Diesel-SUV soll die Stickoxid-Emissionen (NOX) um bis zu 90 Prozent reduzieren und erfülle damit die anspruchsvollen Abgasnormen in Kalfornien und anderen umweltbewussten US-Staaten.

Deshalb wird der Touareg BlueTDI ab 2008 auch zunächst in den USA an den Start gehen, "kurze Zeit später" auch in Europa. Entstanden ist das System in einer BlueTec-Allianz mit Audi und DaimlerChrysler. Die Stuttgarter zeigen in Genf die C-Klasse mit einer identischen Abgasreinigung, bei der aus einem Extra-Tank eine Harnstofflösung in den Abgasstrang gespritzt wird.

Der neue Phaeton V6 TDI

Neuer Motor, frische Extras: der Phaeton, Modelljahr 2007.

Im Frühsommer 2007 wird VW einen weiteren Hightech-Diesel auf den Markt rollen: den Phaeton V6 TDI. Die 233 PS starke Luxuslimousine erfüllt die erst ab 2009 verbindliche Euro 5-Norm – diese Hürde schaffen nur Diesel-Autos, deren Motor die jetzige Euro-4-Norm um 80 Prozent unterschreiten. Außerdem hat VW dem Phaeton ein dezentes Facelift mit neuen technischen Features spendiert: Für alle Versionen gibt es künftig die Anhaltewegverkürzung "Front Assist", die Umfeldüberwachung "Side Assist", Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und ein DVD-gestütztes Navigationssystem.

Passat BlueMotion

Knauserkönig und Umweltengel: der Passat BlueMotion.

"Minimalistische Verbrauchswerte" in der Mittelklasse will VW mit dem ökonomisch wie ökologisch optimierten Passat BlueMotion erreichen. In Genf wurde der Knauser-Passat enthüllt, der sich mit 5,1 bzw. 5,2 Litern (Variant) Kraftstoff begnügen soll und als echter CO2-Sparer gepriesen wird (136 bzw. 137 g/km). Trotzdem seien locker 193 km/h Höchstgeschwindigkeit möglich (Variant 190 km/h), dank abgesenktem Fahrwerk und aerodynamischem Feinschliff sind das immerhin fünf km/h mehr als ohne BlueMotion. Wem das noch zu abstrakt ist, dem liefert VW ein Rechenexempel: Bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern entstünden mit dem Passat BlueMotion 68 Euro Kraftstoffkosten pro Monat. Eine Tankfüllung reiche für 1350 Kilometer, das bedeute lediglich elf Tankstopps auf 15.000 Kilometern.

Der neue Golf Variant

Licht und Luft durchs Dach: frisches Extra im neuen Golf Variant.

Im Sommer kommt der neue Kombi auf Golf-V-Basis, in Genf feiert er Weltpremiere. Erste Fotos vorab zeigten ein recht gewöhnungsbedürftiges Heckdesign – in der Bildergalerie können Sie sich jetzt ein besseres Bild davon machen. Außerdem gibt's konkrete Werte aus dem innenraum: 690 Liter Gepäck passen in den Kofferraum, wenn das Gepäcknetz installiert ist – wenn also der Platz bis unters Dach genutzt wird. Bis Oberkante Rücksitzlehne sind es wiederum 505 Liter Laderaum. Bei umgeklappter Sitzbank lassen sich schließlich 1550 Liter verstauen. Nettes optionales Feature ist ein transparentes, zweiteiliges Schiebedach, das sich fast über die geamte Dachfläche erstreckt.

Autor: Michael Voß

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