Montage VW setzt 2014 mehr Autos ab als GM

Volkswagen neue Nummer 1 der Autobauer

— 30.01.2017

VW zieht an Toyota vorbei

Trotz Diesel-Skandals ist VW nun der größte Autobauer der Welt: 2016 hat der Konzern die Zahl der verkauften Autos gesteigert. Toyota fuhr auf Platz zwei.

(dpa/brü/lhp) Mit den Zahlen von Toyota ist es offiziell: Der Volkswagen-Konzern ist trotz des Abgas-Skandals als größter Autobauer der Welt an Toyota vorbeigezogen. Das Unternehmen konnte seine Verkäufe 2016 steigern. Insgesamt setzten die einzelnen Marken 10,31 Millionen Fahrzeuge ab (Toyota: 10,17 Millionen) – ein Plus von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2015. Bei der Kernmarke VW-Pkw nahmen die Auslieferungen um 2,8 Prozent auf knapp sechs Millionen Wagen zu.

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VW verweist Toyota auf Platz zwei

Volkswagen hat damit den Erzrivalen Toyota als absatzstärksten Autobauer der Welt abgelöst. "2016 war ein sehr anspruchsvolles Jahr für uns. (...) Dennoch ist es uns gelungen, unter schwierigen Bedingungen das operative Geschäft zu stabilisieren", sagte VW-Konzernchef Matthias Müller im Januar 2017.

Vier Millionen Autos in China ausgeliefert

Vor allem der wichtigste Markt China trieb die Auslieferungen an. In der Volksrepublik brachte VW von Januar bis Dezember 2016 knapp vier Millionen Autos an die Kunden (plus 12,2 Prozent). In Europa waren es mehr als 4,2 Millionen (plus 4,0 Prozent). Jedoch fiel der Zuwachs auf dem deutschen Heimatmarkt mit 0,2 Prozent mager aus. In den USA, wo die Abgas-Affäre im September 2015 bekannt geworden war, betrug das Minus 2,6 Prozent. Am größten waren die Verluste für VW aber mit 33,9 Prozent in Brasilien. Zum Jahresende hin verbesserten sich die Zahlen in vielen Regionen wieder, auch in den USA. Im Dezember 2016 verbuchte der Konzern so ein weltweites Plus von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, in den Vereinigten Staaten gelang eine Steigerung um 16,1 Prozent.

Skoda, Porsche und Audi legen zu

Besser als 2015 schnitten auch die VW-Töchter Skoda (plus 6,8 Prozent), Porsche (plus 5,6 Prozent) und Audi (+3,8 Prozent) ab, ebenso wie die leichten Nutzfahrzeuge (plus 11,4 Prozent). Einzig beim Lkw-Bauer MAN gab es 2016 einen geringfügigen Rückgang um 0,2 Prozent.
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