Volkswagen präsentiert den neuen Golf

Volkswagen präsentiert den neuen Golf Volkswagen präsentiert den neuen Golf

Volkswagen präsentiert den neuen Golf

— 25.08.2003

Nummer fünf lebt!

In "Golfsburg" stellte VW-Chef Bernd Pischetsrieder den neuen Golf als Konjunkturmotor vor. Technisch und optisch innovativ, aber trotzdem: ein Golf.

In Golfsburg, dem zu Ehren des neuen Golf (vorübergehend) umbenannten Wolfsburg, präsentierte Volkswagen am Montag (25. August) stolz die fünfte Auflage seines wichtigsten Fahrzeugs. "Der Golf fünf wird ein Renner", prophezeite VW-Chef Bernd Pischetsrieder bereits im Vorfeld und sprach dem jüngsten Sproß zur feierlichen Geburtsstunde gar wirtschaftsheilende Kräfte zu: "Ich glaube, er kann auch einen konjunkturellen Impuls in Deutschland geben." Schön auch für VW, denn der neue Golf soll dem Konzern deutlich mehr Gewinn als der Vorgänger bringen. Detaillierte Zahlen nannte Pischetsrieder nicht, aber grundsätzlich gilt bei VW eine Mindestkapitalrendite von etwa acht Prozent.

Ab Oktober soll Nummer fünf den Markt erobern. Das Einstiegsmodell kostet ebenso wie sein Vorgänger 15.220 Euro. Die einzige Gemeinsamkeit? Technisch und optisch sei ein Innovationssprung gelungen, schwärmte Pischetsrieder, damit wollte er allerdings nicht zu weit abheben und versicherte: "Er bleibt aber ein Golf."

Obwohl von den 1998er Spitzenwerten des Vorgängers (340.953 Fahrzeuge, über neun Prozent Marktanteil in Deutschland) im ersten Halbjahr 2003 erschreckend wenig übrig geblieben ist (102.531 Autos bei 6,1 Prozent Marktanteil), blieb VW der eher konservativen Designlinie treu – bloß kein unnötiges Risiko eingehen. Pischetsrieder hüllte es in eigene Worte: "Ein Golf hat eben auszusehen wie ein Golf." Angesichts der in 29 Jahren 22,41 Millionen verkauften Exemplare ist diese Strategie einleuchtend.

Und die gesteckten Ziele sind beachtlich. Mit dem Verkauf von insgesamt mehr als fünf Millionen Modellen soll der Golf V an alte Erfolge anknüpfen. Noch 2003 sollen 135.000 Stück und im folgenden Jahr 600.000 die Fabriken verlassen. "Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber ich denke, wir werden es schaffen", sagte Pischetsrieder. Der Käfer ist tot – wird jetzt der Golf das neue Wirtschaftswunder?

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