Volkswagen-Studien

Volkswagen 2028 Studie Volkswagen 2028 Studie

Volkswagen-Studie

— 09.07.2008

Auto fahren im Jahr 2028

Wie sehen die Autos der Zukunft aus? Welcher Antrieb sorgt morgen für Mobilität, und welche Innovationen kommen auf uns zu? Volkswagen hat seine Visionen dazu im Internet veröffentlicht.

Wenn es um Innovationen geht, sind die großen Autobauer meist nicht knauserig. Forscher, Designer und Professoren beschäftigen sich mit der Frage, wie die Mobilität der Zukunft aussehen wird – und natürlich, wie man als Autohersteller damit Geld verdienen könnte. Auch Volkswagen hat sich mit der Mobilität der Zukunft befasst und dazu eine eigene Website im Internet veröffentlicht. Angetrieben wahlweise durch Muskelkraft oder per Elektromotor, untereinander vernetzt und mit Verkehrs-Leitsystemen verbunden sind die Volkswagen der Zukunft, die dort durchs Netz surren. VW versucht, die automobile Welt im Jahr 2028 schon heute sichtbar zu machen und erläutert Technik- und Designtrends. Welche Themenschwerpunkte die Entwickler dabei besonders beschäftigen, zeigen vier Fahrzeugkonzepte.

Vernetzung schafft das Auto mit dem 7. Sinn

Der VW "e-go" verfügt über eine Vielzahl von Sensoren, die permanent das nähere Fahrzeugumfeld abtasten.

So wie den "e-go" stellt sich Volkswagen den zweisitzigen Sportwagen im Jahr 2028 vor. Eine technische Besonderheit des "e-go" ist seine hoch sensible Umfelderkennung. Er verfügt über eine Vielzahl von Sensoren, die permanent das nähere Fahrzeugumfeld abtasten. Zusätzlich liefern Kameras, Laser- und Ultraschallsensoren ein Abbild der Umgebung. Die Daten werden von einer Software ausgewertet, die sogar in der Lage ist, Gegenstände auf der Fahrbahn exakt zu identifizieren. Gewonnene Informationen werden dann von Fahrassistenzsystemen genutzt, um vollständig autonomes Fahren zu ermöglichen. Angetrieben wird der "e-go" von einem Elektromotor, der seine Energie aus hoch effizienten Batterien bezieht. Die Aufladung der Batterien geschieht nach VW-Vorstellungen an der solargespeisten Steckdose am heimischen Carport.

Wenn das Auto selbst fährt, hat das Cockpit Pause

Der VW one wird per Muskelkraft oder Elektromotor angetrieben und sucht selbstständig nach einer Parklücke.

Der deutlich größere VW "room" ist ein komfortables Reisefahrzeug für die Familie. Bei ihm wirken Fahrassistenzsysteme, intelligente Verkehrsleitsysteme und eine erweiterte Navigationssoftware zusammen und ermöglichen autonomes Fahren. Ungewöhnlich ist das Interieurkonzept: Bei autonomer Fahrt verschwindet das Cockpit komplett in der Fahrzeugverkleidung, Fahrer- sowie Beifahrersitz drehen sich zur Fahrzeugmitte. Die Scheiben sind stufenlos verdunkelbar und holographische Displays projezieren eine Umgebung ganz nach Wunsch – von  der lauschigen Kaminzimmer-Atmosphäre bis zum Club-Ambiente.

Dreirad mit E-Motor für die Stadt

Die begrenzten Platzverhältnisse in der Stadt soll der VW "one" ideal ausnutzen. Das Dreirad, das wahlweise per Muskelkraft oder per Elektromotor angetrieben wird, passt selbst in kleinste Parklücken. Alle VW "one" sind miteinander vernetzt und tauschen Informationen über das Verkehrsgeschehen aus. Bei großem Verkehrsaufkommen, zum Beispiel im Berufsverkehr, schließen sich mehrere "one" zu einem Konvoi zusammen, der automatisch an jedem Stau vorbeigelenkt werden kann. Dazu wird die Geschwindigkeit eines solchen "one-Konvois" so gesteuert und mit Ampelsystemen abgestimmt, dass die Dreirad-Herde ständig auf einer "Grüne Welle" mitschwimmen kann.

Der Kleinwagen up! kommt 2010

Der VW up! weist ein innovatives Bedien- und Innenraumkonzept auf und soll ab 2010 zu kaufen sein.

Auf der IAA 2007 zeigte VW erstmals die Kleinstwagen-Studie up!. Auf der Zukunfts-Homepage der Wolfsburger ist der Lupo-Nachfolger ein naher Verwandter von "e-go", "room" und "one". Bereits 2010 soll der 3,45 Meter lange up! zu kaufen sein. Seine Besonderheiten: Abgesehen vom Fahrersitz, sind alle Sitze ausbau- und umlegbar. Ein neues Bedienkonzept soll zudem die Nutzung erleichtern: Zwei Bildschirme übernehmen die wesentlichsten Bedienfunktionen, zahlreiche Hebel und Schalter entfallen. Der acht Zoll große Monitor hinter dem Lenkrad informiert über Geschwindigkeit, Tankinhalt und Reichweite. In der Mitte der Armaturentafel ist ein Sieben-Zoll-Monitor als Schnitstelle zum Fahrer integriert. Multimedia, Navigation und die Klimaanalge werden über einen Touchscreen gesteuert, der auch auf Bewegungen reagieren kann.

Mehr zu den Zukunftsvisionen von Volkswagen finden Sie hier.

Autor: Lars Busemann

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