Volkswagen testet Touareg in Tunesien

Volkswagen testet Race Touareg in Tunesien Volkswagen testet Race Touareg in Tunesien

Volkswagen testet Race Touareg in Tunesien

— 19.06.2007

Erfolgreich durch die Wüste

Volkswagen hat seine Vorbereitungen für die Rallye Dakar 2008 mit zehntägigen Testfahrten in Tunesien fortgesetzt. Motorsport-Direktor Kris Nissen zeigt sich zufrieden.

In Nordafrika sammelte das Werksteam Erfahrungen für den Klassiker des Marathon-Rallye-Sports, der am 5. Januar 2008 in Lissabon beginnt. "Wir hatten zehn hervorragende Testtage. Das Wetter war mit Temperaturen zwischen 35 und 42 Grad ideal. Es war genau das, was wir gesucht haben. Wir haben unter schwierigsten Streckenbedingungen sowohl bei der Zuverlässigkeit als auch der Performance wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht", erklärt Volkswagen-Motorsport-Direktor Kris Nissen zufrieden.

Zum Einsatz kamen im südtunesischen Ksar Ghilane zwei Race Touareg 2. Mit dem ersten Fahrzeug stand bei so genannten Long-Runs die Zuverlässigkeit im Vordergrund. Gefahren wurde der von einem 285 PS starken, 2,5-Liter-Fünfzylinder-TDI-Dieselmotor angetriebene Race Touareg von Mark Miller und Ralph Pitchford (USA/RSA), Carlos Sainz und Michel Périn (E/F), Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz (RSA/D) und Carlos Sousa und Andy Schulz (P/D) sowie von der Testcrew Dieter Depping und Timo Gottschalk (D/D). Problemlos spulten die Fahrzeuge mehr als eine "Dakar-Distanz" ab. Ein Fahrzeug war speziel mit der Erprobung und Weiterentwicklung des Fahrwerks in die Wüste geschickt worden. "Wir haben unter anderem in Sachen Dämpfer, Räder und Differenziale spürbare Fortschritte erzielt", so Kris Nissen.

Titelverteidigung: Der Race Touareg siegt bei der Rallye Transibérico.

Die Strecken in Tunesien ähnelten den schwierigen Bedingungen der Rallye Dakar. Lange Kamelgras-Abschnitte, tückische Sanddünen und Pisten mit hartem, trockenem Belag entsprachen vor allem den anspruchsvollen Prüfungen in Mauretanien. "Ich bin froh, dass alles so gut funktioniert hat und auch das gesamte Team hervorragend gearbeitet hat. Das ist besonders erfreulich, weil wir parallel zu diesen Testfahrten mit dem Sieg von Carlos Sainz und Michel Périn beim Weltcup-Auftakt, der Rallye Transibérico in Portugal, und dem Erfolg bei der Baja 500 in Nordamerika ein anstrengendes Programm bewältigt haben", zieht Kris Nissen eine durchweg positive Bilanz.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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