Volkswagen V-Charge: Parken und Laden per App

Volkswagen V-Charge

— 16.07.2015

Parken und Laden per App

E-Auto abstellen, automatisch einparken und aufgeladen wieder abholen: Das soll mit dem Projekt V-Charge von Volkswagen und Partnern gelingen.

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Es ist ein weiterer Schritt in die Zukunft des Parkens – auch wenn diese noch ein ganzes Stück weit entfernt sein dürfte. Das System V-Charge will Besitzern von Elektroautos oder Hybriden die aufwendige Parkplatzsuche und das langwierige Aufladen gleichzeitg abnehmen. Bislang ist es noch ein Forschungsprojekt, beteiligt sind neben Volkswagen und Zulieferer Bosch mehrere namhafte europäische Universitäten. Einen Vorgeschmack gab es bereits auf der CES 2015 in Las Vegas mit dem "e-Golf Trained Parking".
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Das System funktioniert so: Der Fahrer ist in Zeitnot, stellt sein Auto vor dem Parkareal ab und startet seine App. Das Fahrzeug bekommt eine digitale Karte übermittelt und navigiert selbstständig zur Parklücke. GPS wird nicht benötigt, hätte in Parkhäusern auch nichts zu melden. Ist die anvisierte Lücke frei, fährt das Auto zentimetergenau hinein. Der besondere Clou: Handelt es sich um ein Elektrofahrzeug, priorisiert das System einen entsprechenden Abstellplatz und positioniert sich automatisch über der induktiven (kabellosen) Ladevorrichtung. Nach Abschluss des Ladevorgangs parkt das Fahrzeug automatisch um und macht die Ladestation für weitere E-Mobile frei. Am Ende schließlich fährt die V-Charge App das Fahrzeug zum Startpunkt zurück, sodass der Fahrer den Parkplatz oder das Parkhaus nicht betreten muss.

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Zwar ist ein solcher Vorgang wie erwähnt wegen mangelnder Infrastruktur noch Zukunftsmusik. Die technischen Voraussetzungen aber, so teilt VW mit, seien größtenteils gegeben. So kommen die Sensor- und Kameratechnologien bereits heute in Serienfahrzeugen zum Einsatz. Für das automatische Fahren des V-Charge-Versuchsträgers (basierend auf einem e-Golf1) sorgt ein dichtes Wahrnehmungsnetzwerk, bestehend aus vier Weitwinkelkameras, zwei 3D-Kameras, zwölf Ultraschallsensoren, digitalem Kartenmaterial und der "Car2X"-Technologie für die Kommunikation mit der Infrastruktur.

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Und für die Sicherheit ist dank der technischen "Sinnesorgane" laut Volkswagen auch gesorgt: Fußgänger, Fahrradfahrer und andere Fahrzeuge würden von den integrierten Kameras und Ultraschallsensoren erkannt, daher dürfe sich das Fahrzeug im sogenannten Mischverkehr bewegen, erklärten die Wolfsburger.

Volkswagen V-Charge: Parken und Laden per App

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