Volvo ACC2

Studie Volvo ACC2 Studie Volvo ACC2

Volvo ACC2

— 28.02.2002

Weltpremiere auf dem Genfer Salon

Volvo legt nach: Erst der SUV XC90, jetzt der ACC2. Auf neudeutsch: Adventure Concept Car 2, ein Auto von morgen.

Einblick in die Technik von morgen

In einer Weltpremiere stellt der schwedische Automobilhersteller das neue Volvo Adventure Concept Car 2 (ACC2) auf dem 72. Genfer Salon vor. Das Volvo ACC2 bietet eine Fülle von Neuigkeiten, darunter ein neuartiges Sitzdesign, eine auch optisch akzentuierte Sicherheitsausstattung und eine innovative Informationstechnologie. Dazu kommen ein High-Performance-Triebwerk sowie eine fortschrittliche Fahrwerksteuerung. Ein weiteres Highlight auf dem Stand des schwedischen Unternehmens ist die Europapremiere des Volvo XC90, des ersten SUV aus dem Hause Volvo.

Das Volvo ACC2 gibt auch einen Einblick in die Technik von morgen. Zum Beispiel bei der Integration modernster Informationstechnologie in Automobilen. Äußerlich wird das Volvo ACC2 geprägt durch seine silberfarbene Sonderlackierung, die deutlich akzentuierten Radkästen, die eine größere Spurbreite ermöglichen, die unteren Kunststoffverkleidungen und die neuen - von Michelin entworfenen - 18-Zoll-Räder mit grobstolligem Reifenprofil. Diese sogenannten "Run-Flat-Tyres" garantieren auch bei einem plötzlichen Verlust des Reifendrucks eine sichere Weiterfahrt. Die Scheinwerfer des Volvo ACC2 arbeiten mit GPS-Technik. Damit kann die Ausleuchtung der Fahrbahn automatisch dem Rechts- oder Linksverkehr angepasst werden.

Der Innenraum des Volvo ACC2 dominieren Stahl- und Aluminiumoberflächen, weiche Naturstoffe sowie durch eine hohe Funktionalität. Die Sitze gehören zu den auffälligsten Neuheiten dieses Concept Cars. Die 2+2-Konfiguration wird geprägt durch die feinen Konturen und dynamische Form der Sitze. Formal sind sie dem Design skandinavischer Sitzmöbel angepasst, gleichzeitig bieten sie die Passform eines Schalensitzes. Der feste Winkel des Sitzpolsters und das kernige Naturleder sorgen für maximalen Komfort. Die Rückenlehnen der Fondsitze lassen sich komplett nach vorn klappen, so dass ein großer ebenflächiger Gepäckraum entsteht. Die Bodenmatten sind wasserabweisend und vermitteln dank des Wollgewebes dennoch ein behagliches Ambiente.

Orange als Zeichen für Interaktion

Die orangefarbene Beleuchtung der Mittelkonsole ergibt nicht nur ein angenehmes Licht im Innenraum, sondern sie betont auch die Funktionalität. Immer wenn die Farbe Orange verwendet wird, geht es um die Interaktion zwischen Fahrzeug und Insassen. Die Sicherheitsfunktionen an Bord des Volvo ACC2 wurden optisch stärker akzentuiert, um die weltweit führende Position von Volvo auf diesem Gebiet zu unterstreichen. Als neue Sicherheitssysteme im Volvo ACC2 dienen das Criss-Cross-Sicherheitsgurtsystem, das erstmals im Volvo Safety Concept Car gezeigt wurde, und spezielle Türgriffe. Der Fahrerairbag im Lenkrad ist durch einen transparenten Kunststoff in "Frost-Glas-Optik" gut zu erkennen.

Die Mittelkonsole im Volvo ACC2, die sich bis zu den Rücksitzlehnen erstreckt, bietet eine Fülle von High-Tech-Funktionen. Zu der "Action-Konsole" gehören ein MP3- und DVD-Player, ein Monitor und diverse Getränkehalter. Darüber hinaus können weitere Geräte angeschlossen werden - z.B. eine Kamera, ein digitaler Video-Camcorder oder ein PDA (Personal Digital Assistant). Aufnahmen mit dem Camcorder können auf dem in der Konsole integrierten Monitor aufgerufen werden. Der PDA wurde in Zusammenarbeit mit Hewlett Packard entwickelt und ist mit Mobiltelefon und GPS (Global Positioning System) ausgestattet. Das tragbare System kann im oder außerhalb des Fahrzeuges eingesetzt werden. Wird der PDA mit aus dem Fahrzeug genommen, arbeitet das System mit Hilfe der GPRS-Technologie (General Packet Radio Service), um Informationen zu empfangen oder zu übertragen.

Dies eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für die Zukunft. Gibt man zum Beispiel den Sprachbefehl "Suche Pulverschnee" ein, surft der PDA durch das Internet und ermittelt, wo der Wintersportfan den besten Pulverschnee findet. Zeigt man mit dem PDA auf einen Berg, werden Informationen über die Abfahrtshänge, die Wetterverhältnisse oder die Schneequalität angezeigt. Sitzt man bei schlechtem Wetter oder auf einer versperrten Straße fest, setzt der PDA über Volvo On Call einen Notruf ab. Mit Hilfe des GPS kann das Fahrzeug problemlos geortet werden. Der PDA kann aber auch der Orientierung dienen und hilft dem Fahrer bei Dunkelheit oder Schneetreiben, den Weg zurück zum Auto zu finden. Mit Hilfe des PDA können Fahrzeugfunktionen, z.B. die Standheizung, aktiviert werden.

300 PS und elektronisches Fahrwerk

Antrieb und Fahrwerk des Volvo ACC2 sind identisch mit denen des Volvo Performance Concept Cars (PCC). Das Fünfzylinder-Triebwerk mit 2.435 ccm Hubraum leitet 300 PS und hat ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein semiautomatisches Sechs-Gang-Getriebe mit vier Schaltwellen. Die Schaltvorgänge werden über Tasten im Lenkrad getätigt, die Taste für den Rückwärtsgang ist an der Mittelkonsole platziert.

Ebenfalls aus dem Volvo PCC stammt die Fahrwerksteuerung FOUR-C (Continuously Controlled Chassis Concept). FOUR-C verarbeitet eine Vielzahl von Daten über die Bewegung des Fahrzeugs und passt dementsprechend die Dämpfungscharakteristik an. Der elektronisch gesteuerte Allradantrieb des Volvo ACC2 garantiert darüber hinaus optimale Traktion bei allen Bedingungen.

In Genf wird der Volvo XC90 erstmals in Europa gezeigt. Das erste SUV (Sport Utility Vehicle) des schwedischen Herstellers basiert auf der großen Pkw-Plattform des Unternehmens und ist eines der sichersten sowie interessantesten Fahrzeuge seiner Art auf dem Markt. Das SUV einer neuen Generation überzeugt durch sein markantes Design, den elektronisch gesteuerten Allradantrieb, seine maximale Vielseitigkeit, das großzügige Platzangebot für bis zu sieben Personen, neue Sicherheitskonzepte, das erste Infrarot Night-Vision-System für bessere Sicht bei Nachtfahrten, ein revolutionäres Infotainment-System sowie günstigen Kraftstoffverbrauch und niedrige Emissionen.

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