Volvo C30 PEV: Fahrbericht — 19.04.2010
Volvo setzt auf Strom
Volvo rollt doppelt elektrisch: Die Schweden testen zurzeit einen C30 PEV, ein Diesel-Hybrid soll bald folgen. AUTO BILD-Redakteur Hauke Schrieber ist den Elektro-C30 jüngst gefahren und hatte seinen Spaß.
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Bei dem C30 PEV sitzt ein Batteriepack mit zwölf kWh Kapazität im ehemaligen Tank und ein gleichgroßes Akkupack im Mittelschacht, der dafür extra ein paar Zentimeter verbreitert wurde. Bei einem gezielten Crash mit 50 km/h gegen einen Pfeiler blieben alle Akku-Einheiten heil. Der 82 kW-Motor treibt die Vorderräder an. Insgesamt ist der C30 PEV rund 150 Kilo schwerer als das Serienmodell mit Verbrennungsmotor. Bei der Fahrt auf dem Volvo-Testgelände bei Göteborg zeigt sich der C30 PEV sehr komfortabel, was an der geänderten Feder-Dämpfer-Einheit liegt. Die Sitze sind hell und garantiert nicht aus Leder, damit es im Fahrzeug nicht noch wärmer wird und die Klimaanlage auch mal aus bleiben kann. Überhaupt weist eine Analoganzeige im Cockpit darauf hin, wie viel Strom zusätzliche Verbraucher wie zum Beispiel Radio gerade verschlingen.
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LED-Tagfahrleuchten kommen mit fünf Watt aus statt den 110 der normalen Lampen. All das spart. Sämtliche E-Autos werden später in jenem weiß-blauen Design verkauft werden, in dem auch unser Testwagen lackiert ist. Ein neues Info-System mit digitalen Anzeigen zu Verbrauch, Reichweite und ähnlichem fehlt in dem Prototypen noch, kommt aber in der Serie. Die Testfahrt macht richtig Spaß, obwohl der C30 PEV auf 130 km/h begrenzt ist und ein Spurt aus dem Stand bei Tempo 110 endet. Die Reichweite beträgt laut Volvo maximal 150 Kilometer, die Ladezeit an einer 230-Volt-Haussteckdose bis zu acht Stunden.
Hybrid mit 1,9 Liter Verbrauch
Schon Ende 2012 will Volvo den neuen V60 als Plug-in-Hybriden auf den Markt bringen. Der Verbrennungsmotor wird dabei der Fünfzylinder-Diesel (D5) sein. Der CO2-Ausstoß soll 49 g/km betragen, was einem Verbrauch von 1,9 Litern Diesel entspricht. Bis zu 50 Kilometer soll der V60 PHEV rein elektrisch fahren können. Dabei treibt der E-Motor die Hinterachse an. Der zugeschaltete Diesel sorgt für einen zusätzlichen Frontantrieb, so dass der Hybrid ein 4x4 wird, wenn beide Herzen in ihm schlagen. Für den Marktstart der zunächst sehr teuren E-Modelle fordert auch Lennart Stegland ein "Überbrückungsszenario" in Form von finanziellen Kaufanreizen. Dass seine Abteilung in Schweden in Zukunft auch die Technologie für chinesische E-Modelle der Marke Geely entwickelt, ist für ihn nur eine Herausforderung mehr.
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Kommentare zum Artikel (4)
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tpisch für Lehrer "ich würde" "Volvo verschleiert""aus Prinzip" wo sind die Beweise das zieht sich Volvo doch nicht aus den Fingern. Ich warte erstmal ab bis er bei uns in der Halle steht dieses vorab heiß reden liegt mir nicht. Ich bin begeisert von der neuen Technik und würde aus Prinzip abwarten!!!!
--zeigt sich der C30PEV sehr komfortabel, was an der geänderten Feder-Dämpfer-Einheit liegt (s. Testbericht).--
Einen erheblichen Beitrag zu dem komfortabel abgestimmten Fahrwerk liefert die vollautomatische Niveauregulierung (Selbstpumper) an der Hinterachse, die unabhänging vom Beladungszustand immer für ausreichende Bodenfreiheit sorgt!
@Lehrer
Lehrer fahren häufig biedere Passat ohne Gesicht... da ist natürlich immer alles wahr.
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Vollwertiger 4-Sitzer, nur 1,9 Liter auf 100 km -
würde ich sofort kaufen, allein aus Prinzip. Aber
Volvo lügt. Verschleiert hohen Stromverbrauch.
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