Volvo Concept You: IAA 2011 UPDATE — 13.09.2011

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Auf der IAA 2011 zündet Volvo mit dem Concept You die nächste Stufe bei der Entwicklung eines neuen Flaggschiffs. Bei der Umsetzung setzten die Schweden auf die Meinung der Kunden.

Was auf der Shanghai Motor Show im April 2011 mit dem Concept Universe begann, findet auf der IAA seine Fortsetzung. Hier nämlich zeigt Volvo den Nachfolger der China-Studie. Sein Name: Concept You. Seine Aufgabe: einen Ausblick auf ein neues Volvo-Flaggschiff geben. Die Bezeichnung der Studie bezieht sich auf die neue Strategie "Designed Around You". Gemeint ist damit die Vorgehensweise der Schweden bei der Weiterentwicklung ihrer Luxusklasse-Vision: Die Meinungen der Kunden zum Concept Universe und ihre generellen Anforderungen an ein Auto der Premium-Kategorie flossen nämlich maßgeblich in die Gestaltung ein. Getreu dem Motto: Wenn man vorher fragt, kann später auch keiner meckern. Die Schweden wollen austarieren, wie gewagt sie ihre künftige Speerspitze konzipieren können, ohne dass der Wagemut die Käufer verprellt.

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Der Concept You ist deutlich coupéartiger gezeichnet als sein Vorgänger Universe.

"Bei den Europäern liegt das Fließheckprofil nach wie vor stark im Trend. Mittlerweile fragen indes auch immer mehr chinesische Kunden diese Fahrzeugform nach", sagt Peter Horbury, Design-Vize bei Volvo. Dementsprechend ist der Concept You auch coupéartiger gezeichnet als sein Vorgänger Universe. In der Seitenansicht erinnert er an den Jaguar XJ. Die klassische Alligatorhaube, die auch der Universe trug, bleibt dem IAA-Debütanten erhalten. Gleiches gilt für die gegenläufig öffnenden Türen. Dazu gibt es vier quadratische LED-Einheiten in den Hauptscheinwerfern, von denen Volvo meint, sie würden wie Eiswürfel aussehen. Als Schuhwerk dienen 21-Zoll-Alu-Felgen mit stattlicher 275er-Bereifung. Der Concept You ruht auf einer neuen, skalierbaren Plattform. Sie soll künftig fast allen Volvo-Modellen zugrunde liegen, unabhängig von ihrer Größe. Für Vortrieb sorgt ein neu entwickelter Vierzylinder. Er soll beweisen, dass Downsizing-Motoren prima mit dem Wunsch nach Luxus und Fahrspaß harmonieren. Nähere Informationen geben die Schweden aber noch nicht.

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Die Schalter- und Tastenansammlung am Armaturenbrett wird durch eine Touch-Screen-Steuerung ersetzt.

Der Fokus der Kunden liegt neben extravagantem Design auch auf luxuriösem Ambiente und innovativen Techniken, so Volvo. Und was die Kunden wollen, das sollen sie auch bekommen: Im edel und großzügig gestalteten Innenraum ersetzt eine Smart-Pad-Technik die Schalter- und Tastenansammlung am Armaturenbrett durch eine Touch-Screen-Steuerung.  So soll die "ultimative Vernetzung und Fahrzeugkontrolle" ermöglicht werden. An  berührungsempfindlichen Monitoren besteht wahrlich kein Mangel: Es gibt einen Informations-Monitor, ein Head-up-Display für die Frontscheibe, einen Touch- Screen am oberen Bereich der Mittelkonsole sowie einem weiteren zwischen den beiden Einzelsitzen im Fond. Sogar die Alu- und Glasschaltwippen am Lederlenkrad sind mit integrierten Touch-Screens ausgerüstet. Über Aktivität und Ruhemodus entscheidet die Zuwendung von Fahrer oder Beifahrer.

Das Soundsystem an Bord ist mit der noch nicht eingeführten Technik des "Fresh Air"-Subwoofer ausgestattet. Er soll die Außenluft in der Fahrzeugumgebung nutzen, um das perfekte Klangerlebnis zu generieren. Für das nötige Wohlfühl-Ambiente sorgen italienische Stoffe, handgefertigte Design-Elemente aus Nussbaum,  Leder-, Mikrofaser- und Aluminiumapplikationen sowie handgeknüpfte Wollteppiche. Das alles subsumiert Volvo traditionsbewusst unter dem Begriff der "skandinavischen Gestaltungskunst". Wie es mit dem Werdungsprozess des neuen Top-Modells weitergehen soll verrät Volvo nicht. Wahrscheinlich dürfen wir uns schon jetzt auf die nächste Messe freuen.


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Kommentare zum Artikel (17)

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Hugo
15.09.2011, 16:32Uhr

Die Front ist immer noch abgrundtief hässlich, der Rest ganz schick.

Diese Touchscreen Orgie geht m.E. in die falsche Richtung. Im Auto muss man die wichtigen Dinge wie Klima, Radio-Lautstärke usw. "blind" bedienen können, um die Augen auf der Fahrbahn zu halten. Dazu braucht man taktiles Feedback, etwas zum anfassen und fühlen, nicht nur Touchscreen-Schnickschnack. Für Komfortfunktionen die man eher nicht während der Fahrt bedienen sollte (Navi z.B.), ist das sicher eine gute Idee...

Buster
15.09.2011, 12:36Uhr

Abgrundtief hässlich ! Sorry, aber der geht echt nicht.

Fernand
14.09.2011, 19:42Uhr

Ein bischen Audi A7 im Heck

Caprifahrer
14.09.2011, 12:25Uhr

weiß ja nicht, was am Mondeo langweilig sein soll (wenn ich da mal zum Passat oder Avensis schaue...)

suat
14.09.2011, 09:37Uhr

Wie so oft bleibt vom Concept in der Serienversion nicht viel übrig.
Beispiel : Modeo , Ford hatte mit dem Iosis viel Hoffnung geweckt.
Am ende kam eine langweilige Kutsche raus.

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