Volvo-Geländewagen

Volvo XC90

Volvo-Geländewagen

— 16.05.2002

XC90 in Europa auch mit Diesel

Im Spätsommer kommt der schwedische Offroader auch nach Deutschland - samt Diesel im Gepäck.

Auf den neuen XC90 sind nicht nur die amerikansichen Volvo-Fans scharf. Auch hierzulande warten zahlreiche Skandinavien-Liebhaber auf die große "Burg" aus Schweden. 65 Prozent der Jahresproduktion von 50.000 Einheiten will Volvo in den USA verkaufen, 5000 in Deutschland. Der XC90 (XC steht für CrossCountry) ist zwar nur 8,7 Zentimeter länger als der Volvo Kombi V70, aber dennoch ein wuchtiges Auto. Mit einer Länge von 4,80 Meter zeigt der XC90 in etwa die Dimensionen eines BMW X5 - und ist auch konstruktiv ähnlich aufgebaut: selbsttragende Karosserie mit quer geteilter Heckklappe, Einzelradaufhängungen rundum und Verzicht auf eine Geländeuntersetzung.

Der Volvo hat einen permanenten Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung, die durch die elektronisch gesteuerte Haldex-Kupplung vorgenommen wird. Auf griffiger Fahrbahn werden praktisch nur die Vorderräder angetrieben. Bei extremer Glätte kann dann eine 50:50-Kraftverteilung erreicht werden. Zusätzlich besitzt der XC90 als Achssperrenersatz eine Schlupfregelung durch Bremseingriff an allen vier Rädern - wie auch bei Mercedes M-Klasse und BMX X5.

Die lieferbaren Motoren: 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbobenziner mit 210 PS, wahlweise mit Schaltgetriebe oder Automatik. Speziell für Europa: Die Dieselversion (2,4-Liter-Fünfzylinder-Turbo mit Common-Rail-Direkteinspritzung und 163 PS) ist nur mit Fünfgang-Automatik zu haben. Die beiden Benziner werden bei 206+ km/h elektronisch abgeregelt, beim Diesel gibt Volvo 185 km/h Höchstgeschwindigkeit an. Die Preise werden auf M-Klasse-Niveau liegen.

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