Volvo-Hybrid-Truck "Mean Green" mit 2100 PS

Volvo Hybrid-Truck: Geschwindigkeitsrekorde

— 01.08.2011

Hybrid-Truck auf Rekord-Kurs

Rennfahrer Boije Ovebrink ist mit einem giftgrünen Hybrid-Truck zum Rekordversuch angetreten. Mit seinen 2100 PS Systemleistung stellte der "Mean Green" gleich drei Geschwindigkeitsrekorde auf.

Ein Hybrid muss nicht zwangsläufig eine kleiner Kompakter oder eine brave Limousine sein. Der schwedische Rennfahrer Boije Ovebrink hat am 28. Juni 2011 im schwedischen Hultsfred bewiesen, dass der Doppel-Antrieb auch für die ganz Großen nicht nur interessant, sondern vor allem auch eine Spaßquelle ist: Mit einem umgebauten Volvo VN hat er gleich drei Geschwindigkeitsrekorde für Lkw aufgestellt. An Bord des giftgrünen Trucks mit dem Namen "Mean Green" ist die neuste Hybridtechnolgie aus dem Hause Volvo Trucks. Der 1900 PS starke 16 Liter-Dieselmotor bekommt zum verzögerungsfreien Anfahren Unterstützung von einem 200 PS starken Elektro-Aggregat. "Als ob ein Champagner-Korken aus der Flasche schießt – nur ohne den Sound dazu", schwärmt Ovebrink. Ab dem neunten Gang beendet der dröhnende Diesel die Flüsterfahrt und löst den E-Motor ab.

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Zusätzlich wurde der Truck tiefergelegt und aerodynamisch optimiert. Sein Getriebe wurde ausgetaucht und das Gewicht wurde reduziert - Boije Ovebrinks übrigens auch. Schließlich waren beide fit für die Rekordfahrten: Im ersten Durchgang absolvierten Ovebrink und sein grüner Fiesling auf dem Flughafen von Hultsfred einen 500-Meter-Sprint aus dem Stand. Am Ende der Übung hatten sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 115,349 km/h erreicht. Beim zweiten Rekord für die 1000 Meter aus dem Stand hatten sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 152,253 km/h auf der Uhr. In der dritten Disziplin wurde die Durchschnittsgeschwindigkeit auf 1000 Meter in voller Fahrt gemessen. Hier brachte Ovebrink seinen Truck auf durchschnittlich 218,780 km/h. Das ist immerhin ein neuer schwedischer Rekord.

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Damit diese Leistung auch offiziell anerkannt werden kann, haben sich Vertreter der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) das Spektakel live angesehen. Nun müssen die Ergebnisse noch analysiert und überprüft werden, bevor sie dann zu offiziellen Rekorden erklärt werden.

Autor: Stephanie Kriebel

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