Volvo S40

Volvo S40 Volvo S40

Volvo S40

— 29.08.2003

Volvo vom Kleinsten

Im Design mutiger, beim Fahren agiler: So startet der kleinste Volvo Anfang 2004.

Das Design beweist Eigenständigkeit

Der vorspringende Grill, breite Schultern und gleiche Rückleuchten wie bei den größeren Brüdern S60 und S80 – nein, der neue S40 kann seine Herkunft beim besten Willen nicht leugnen. Das ist ein Volvo, wie er typischer kaum aussehen kann.

Damit haben die Schweden eines schon mal geschafft: Das Design des 40er, an dem besonders die kurzen Überhänge vorn und die Coupé-förmige Dachlinie auffallen, beweist Markenidentität und Eigenständigkeit. Unterm Blech sieht es anders aus. Da herrscht das Gleichteileprinzip. So steht Volvos vorerst kleinste Baureihe auf der gleichen, wenn auch leicht modifizierten Plattform wie die künftigen Schwestermodelle Ford Focus und Mazda3.

Mit denen teilt sich der S40 auch Vorder- und Hinterachse sowie Lenkung. Das Gemeinschaftsfahrwerk soll dem Viertürer zu einem agilen Fahrverhalten mit außergewöhnlichem Handling verhelfen. Dynamik, mit der gerade jüngere Kunden ins Visier genommen werden.

Keine Kompromisse bei der Sicherheit

Beim Thema Sicherheit kennt Volvo-Chef Hans-Olov Olssen keine Kompromisse: "Unser Ziel ist es, den neuen S40 zum sichersten Fahrzeug seiner Klasse zu machen." Dazu erhält er neben den Volvo-typischen Features SIPS und WHIPS natürlich auch ESP. Zusätzlich ist der S40 vorn durch vier verschiedene Stahlsorten verstärkt. "Damit bietet er den gleichen Schutz wie die Großen, nur kompakter", so Olsson.

Kompakt heißt aber nicht beengt. Obwohl der neue S40 mit 4,47 Meter Länge knapp fünf Zentimeter kürzer ausfällt als der Vorgänger, soll er mehr Platz für Passagiere bieten. Ein Verdienst des längeren Radstands (2,64 m), der größeren Breite (1,77 m) und der angewachsenen Höhe (1,46 m). Komplett neu: das Interieur. Der Clou dabei ist ein flaches Paneel anstelle der raumgreifenden Mittelkonsole. Trotz der flachen Bauform ist das Paneel gespickt mit Tasten und Anzeigen. Luftiges Design dank moderner Leitertechnik.

Der Verkauf startet im Januar 2004 mit den Volvo-eigenen Fünfzylindermotoren (140/170/220 PS). Es folgen zwei Vierzylinder von Ford mit 100 bzw. 120 PS sowie zwei Common-Rail-Diesel mit 109 und 136 PS. Im ersten Quartal 2004 bringt Volvo dann den Kombi V50. Eine Allradversion folgt bis Jahresende. Bleiben die Preise – und die bleiben vorerst geheim. Wir schätzen, sie werden sich auf Vorgänger-Niveau bewegen – also ab rund 20.000 Euro.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.