Volvo V40 Cross Country: Fahrbericht
— 05.02.2013Ein SUV auf die softe Tour
Boulevard statt Waldweg: Bei SUVs spielt Optik eine größere Rolle als Funktion. Das ist beim Volvo V40 Cross Country nicht anders.
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Denn der kompakte Kombi, der in diesen Tagen zu Preisen ab 26.780 Euro in den Handel kommt baut in der Abenteuer-Variante zwar gute drei Zentimeter höher. Doch statt wuchtiger Plastikplanken und bulliger Stoßfänger wie früher der V70 Cross Country trägt er nur noch sehr dezente Anbauteile und verkneift sich in den meisten Varianten sogar den Allradantrieb. Der ist im Abenteuer-Zuschlag von 1800 Euro nicht enthalten, wird für nur für das Top-Modell angeboten – und legt den Wagen sogar wieder etwas tiefer. Natürlich ändert sich nichts an der kommoden Sitzhöhe. Doch weil das Verteilergetriebe mehr Platz braucht, schmilzt der Raumgewinn unter dem Bodenblech auf magere zwölf Millimeter. Einen nennenswerten Unterschied zum normalen V40 kann man deshalb kaum herausfahren. Ja, das Einsteigen ist bequemer und die Aussicht im Stau vielleicht ein kleines bisschen besser. Aber auf einer einsamen Landstraße fühlt sich der Cross Country ganz genau so an, wie jeder andere V40.Überblick: Offroader und Geländegänger bei AUTO BILD ALLRAD
Doch birgt die Neuheit auch eine weitere Botschaft, die sich erst mit dem Blick auf die Nomenklatur erschließt. Hießen die Geländekombis bislang nur XC, schreiben die Schweden jetzt wieder den vollen Namen aufs Auto, sagt Pressesprecher Schweitzer: "Könnte ja sein, dass wir das Kürzel XC40 mittelfristig mal für einen Geländewagen brauchen."
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