Volvo V60 Hybrid in Genf 2011

Volvo V60 Diesel-Plug-in-Hybrid Volvo V60 Diesel-Plug-in-Hybrid

Volvo V60 Hybrid in Genf 2011

— 21.02.2011

Schwedisches Sparwunder

Auf dem Autosalon Genf 2011 zeigt Volvo eine seriennahe Studie des V60 Diesel-Plug-in-Hybrid, der 2012 auf den Markt kommt. Diesel und E-Maschine liefern sattes Drehmoment bei sparsamem Verbrauch.

Platz für die ganze Familie, rasante Fahrleistungen und nur 1,9 Liter Verbrauch – das sind die Argumente, mit denen Volvo umweltbewussten Kunden Appetit auf die kommende Hybrid-Version des V60 macht. Der Diesel-Hybrid kommt 2012, auf dem Autosalon Genf 2011 steht er als seriennahe Konzeptstudie. Unter der Haube: der aus dem Serienmodell bekannte Fünfzylinder-Turbodiesel mit 2,4 Litern Hubraum, dessen Leistung auf 215 PS gesteigert wurde. Dazu gesellt sich ein 51 kW starker Elektromotor an der Hinterachse. So wird der V60 zum Drehmoment-Wunder: Die ohnehin schon üppigen 440 Newtonmeter des Dieselmotors werden dank Elektro-Unterstützung von weiteren 200 ergänzt. Mit so viel Power geht es flott vorwärts, in 6,9 Sekunden sprintet der Öko-Kombi auf Tempo 100.

Überblick: Alle Stars auf dem Autosalon Genf 2011

Das Cockpit wurde leicht modifiziert. Ein Display informiert den Fahrer über Reichweite, Diesel- und Stromverbrauch.

©Volvo V60 Plug-in-Hybrid

Als reines Elektrofahrzeug kommt der V60 Diesel-Plug-in-Hybrid im sogenannten "Pure"-Modus rund 50 Kilometer weit. Im Hybrid-Modus agieren Diesel und E-Maschine gemeinsam, der V60 verbraucht dann laut Volvo nur 1,9 Liter auf 100 Kilometer und kommt sensationelle 1200 Kilometer ohne Tankstopp aus. Wer Gas geben will, wählt den Power-Modus, der das volle Drehmoment beider Antriebe zur Verfügung stellt. Die Energie für den Elektromotor wird in einer 12 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie gespeichert, die über einen herkömmlichen Stromanschluss geladen werden kann. Der V60 Diesel-Plug-in-Hybrid wurde gemeinsam mit dem Energielieferanten Vattenfall entwickelt. Zum Preis gibt es noch keine Informationen, mit der komplexen Hybridtechnik an Bord dürfte der Spar-Volvo aber eine ganze Ecke teurer werden als ein V60 mit konventionellem Antrieb.

Autor: Jan Kretzmann

Fotos: Volvo V60 Plug-in-Hybrid

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