Volvo V90 Cross Country (2016): Vorschau

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Volvo V90 Cross Country (2017): Vorstellung und Sitzprobe

— 16.09.2016

Der V90 geht ins Gelände

Volvo legt den V90 hoch: Als Cross Country hat der Schwede mehr Bodenfreiheit, Allradantrieb serienmäßig und eine rustikalere Optik. Sitzprobe!

Der Markt der beplankten Modelle boomt bei Volvo. Kein Wunder, denn die Fläche im Heimatland Schweden besteht zu 77 Prozent aus Wäldern und Seen. Da braucht man schon ein Auto, das in leichtem bis mittelschwerem Gelände besteht. Deshalb gibt es jetzt auch den großen Kombi V90 als Cross Country-Version, die Anfang 2017 den V70 Cross Country beerbt.

Kunststoffelemente und ein überarbeitetes Fahrwerk

Mehr Bodenfreiheit, neue Stoßfänger und die Beplankung machen den Unterschied zum "normalen" V90.

Volvo-Chef Håkan Samuelsson nennt ihn "den wahren Volvo" – einen, der Praxisnutzen und Robustheit kombiniert. Heißt in der Praxis: Sechs Zentimeter mehr Bodenfreiheit für den Kombi – eine stattliche Zahl. Dazu kommen neue Stoßfänger mit Unterfahrschutz, Kunststoff an den Seiten und an den Radläufen und ein unvermeidlicher "Cross Country"-Schriftzug auf dem Heckstoßfänger. Kein Wunder, dass die Schweden darauf stolz sind - schließlich haben sie vor gut 20 Jahren mit dem V70 XC das Segment der hochgebockten Kombis begründet. Übrigens: Wer nicht so sehr auf den Kunststofflook steht, kann den Cross Country auch mit lackierten Anbauteilen bestellen.

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Die sechs Zentimeter zusätzliche Bodenfreiheit (insgesamt also 21 Zentimeter bei Stahlfederung; für die Hinterachse gibt es optional eine Luftfederung, die zum Beladen abgesenkt werden kann) bedingen aber auch, dass das Fahrwerk überarbeitet werden musste – ebenso wie die elektronischen Systeme. Volvo verspricht, dass ein Kompromiss zwischen Geländetauglichkeit und Hochgeschwindigkeitsfähigkeit gegeben sein soll; unter anderem durch einen speziellen Geländemodus. Dazu gibt es auch eine verstärkte Gleitplatte unter dem Vorderwagen. Neue Reifen sollen ebenso für Fahrkomfort sorgen. Grundlage ist übrigens die neue Plattform, die Volvo auch für den XC90 verwendet und die auch beim etwas kleineren S60/V60 zum Einsatz kommen wird.
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Allradantrieb ist Serie

Das Cockpit mit dem hochkant stehenden Touchscreen ist mit dunkel gemasertem Holz ausgestattet.

In Innenraum des V90 Cross Country ändert sich wenig: Das übersichtliche Cockpit mit dem hochkant stehenden Touchscreen ist mit dunkel gemasertem Holz ausgestattet, Nähte mit dickerem Garn sollen bei den Sitzen für rustikalere Optik sorgen. Das wirkt schick und hochwertig. Und der Kofferraum? 1527 Liter passen hinein, 73 weniger als beim Vorgänger. Das liegt unter anderem am Heck, das etwas schräger geschnitten ist. Bei den Motoren kommen die gleichen Zweiliter-Vierzylinder zum Einsatz wie im normalen V90 und im SUV XC90. In Deutschland bietet Volvo vier Motoren an: zwei Diesel und zwei Benziner, mit Leistungen zwischen 190 PS im D4-Diesel und 320 PS im T6-Benziner. Alle Motoren sind an eine Achtgang-Automatik gekoppelt.

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Volvo XC60 Illustration Volvo Coupé Illustration
Besonderheit beim Cross Country-Modell: Ein intelligenter Allradantrieb ist Serie. Der normale Volvo V90 startet bei etwa 42.000 Euro, der Cross Country startet mit D4-Diesel, Allrad und Automatik bei rund 56.000 Euro, Marktstart ist Anfang 2017. Volvo plant, im kommenden Jahr 20.000 Exemplare des Cross Country zu verkaufern; vom herkömmlichen V90 sollen es gut 20.000 sein. Hauptmärkte sollen Schweden und die USA sein – ein S90 Cross Country mit Stufenheck ist laut Volvo-Chef Håkan Samuelsson derzeit nicht in konkreter Planung.

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Allradantrieb Kombi

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