Volvo XC40 (2017): Vorschau

Volvo XC40 (2017): Vorschau

— 07.06.2016

So kommt der Volvo XC40

Bei den kompakten SUVs legt Volvo 2017 mit dem XC40 nach. Der Schwede fährt mit frischem Design, modernster Technik und zu attraktiven Preisen vor.

Video: Volvo zeigt Zunkunfts-Studien (2017)

Ausblick auf XC40, V40 und S40

Volvo ist zurück! Nachdem es um den Traditionshersteller zwischenzeitlich reichlich düster aussah, haben sich die Schweden mit der Übernahme durch Geely wieder berappelt. Bestes Beispiel dafür ist aktuell der neue XC90. Das SUV vereint die typischen Volvo-Attribute: Skandinavisches Design, reichlich Platz im Innenraum und eine umfassende Sicherheitsausstattung. Doch es geht auch zwei Nummern kleiner. Unter dem kommenden XC60 will Volvo ab 2017 den XC40 positionieren. Einen ersten Ausblick gab die Studie.
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Seriennahe Studie gibt Ausblick auf den XC40

Nicht täuschen lassen: Volvo nennt sie zwar 40.1, aber hinter der Zahl verbirgt sich ein Ausblick auf die Kompakt-Zukunft der Schweden. Die Studie 40.1 ist ein Vorgeschmack auf den XC40, der noch 2017 in Serie gehen wird. Neben dem Design hat Volvo bei der Entwicklung Wert auf einen großen Kofferraum und eine hohe Sitzposition gelegt, sagt Volvo-Entwicklungschef Peter Mertens. Das SUV soll gegen Konkurrenten wie BMW X1 und Mercedes GLA antreten, weshalb der Einstiegspreis knapp unter 30.000 Euro liegen dürfte.

Alleskönner SPA- und CMA-Plattform

Kompakte Erscheinung: Der XC40 fährt mit einem Radstand von exakt 2,70 Meter vor.

Das Kompakt-Segment von Volvo baut auf der CMA (Compact Modular Architecture) auf, die auch der chinesische Mutterkonzern Geely bekommen wird. Die neue Plattform hat nicht nur Kapazität für Vierzylinder-Benziner und -Diesel sowie Dreizylinder und Plug-in-Hybridantriebe, sondern auch für einen Elektroantrieb inklusive Batterien. Und so geht das Plattform-Einmaleins bei Volvo: Während die Volvo-Oberklasse XC90, S90 und V90 sowie die spätere Mittelklasse mit den 60er-Modellen auf der SPA-Plattform (Scalable Product Architecture) stehen, fährt die kommende Kompakt-Baureihe mit XC40 und V40 auf der CMA-Basis. Bei ihr lassen sich Länge, Breite und Höhe variieren (XC40: 4,39 Meter Länge, 1,63 Meter Breite, 1,93 Meter Höhe). Infotainment-, Klimaanlagen-, sowie Sicherheitssysteme übernehmen die künftigen Kompakten von den Oberklassemodellen.

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Plug-in-Hybrid und Allrad sind gesetzt

Die Rückleuchtengrafik entstammt der XC-Linie.

Bei den Antrieben gibt es den bekannten Diesel- und Benziner-Vierzylinder, einen Dreizylinder sowie einen Plug-in-Hybridantrieb im T5. Anders als im T8 sitzt aber kein 65 kW starker Elektromotor im Heck, der die Hinterräder antreibt und in Kombination mit dem Verbrenner an der Vorderachse für einen Allradantrieb sorgt. Beim T5 wird ein 50-kW-Motor zusammen mit dem Dreizylinder nur auf die Vorderräder wirken. Gekoppelt an eine Siebengang-Automatik soll der T5 dann 250 PS leisten und mit seiner 9,7 kWh großen Batterie bis zu 50 Kilometer elektrisch fahren können.

Volvos erstes E-Auto kommt 2019 auf Basis des SPA

Das erste E-Auto von Volvo kommt 2019 und basiert auf der größeren SPA-Plattform.

Später wird es für XC40 und Co noch einen komplett elektrischen Antrieb auf gleicher Plattform geben. Die Reichweite soll 350 Kilometer betragen. Das erste E-Auto von Volvo wird 2019 jedoch zunächst auf der größeren SPA-Plattform präsentiert, erst später zieht man mit den Kompakten nach. Während Hersteller wie VW mit MQB und MEB zwei unterschiedliche Baukästen für Verbrenner und Stromer im Programm hat, kann Volvo mit nur einer Plattform alle Antriebsvarianten abdecken. Ein eigenständiges Design für die Schweden-Stromer wird es aber nicht geben, für einen kleinen Hersteller wie Volvo wäre das nicht zu finanzieren, heißt es aus dem Konzern.

Volvo XC40 (2017): Vorschau

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Kompakt-SUV

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