Volvo XC90: Crashtest im Gelände

Volvo XC90: Crashtest im Gelände Volvo XC90

Volvo XC90: Crashtest im Gelände

— 05.12.2014

Schwedische Sprungschanze

Crashtest einmal anders: Auf einem Geländeparcours mit Graben will Volvo beweisen, dass der XC90 eines der sichersten Autos der Welt ist. Das System "Run off Road" schützt die Insassen beim Abkommen von der Fahrbahn.

Mit 80 km/h kommt der orangefarbene Testwagen aus dem Hangar geschossen, fährt in einen Graben und wird in die Höhe katapultiert. Nach wenigen Metern Flug setzt er wieder auf, schlingert noch ein wenig über die Schotterpiste und endet schließlich an einem Sandwall. Es folgt die gleiche Fahrt mit Blick auf die Insassen: zwei Erwachsene und ein Kleinkind, dargestellt von Dummies. Mit diesem Crashtest-Video der besonderen Art will Volvo die vielzitierte Sicherheit seines neuen SUV-Flaggschiffs XC90 beschwören.

Euro NCAP-Crashtest Dezember 2014

VW Passat (B14) Euro NCAP Crashtest Dezember 2014 Porsche Macan Euro NCAP Crashtest Dezember 2014 Ford Mondeo Euro NCAP Crashtest Dezember 2014
Im Mittelpunkt des Interesses steht das neue Sicherheitssystem "Run off Road Protection", das vor allem schwere Wirbelsäulenverletzungen verhindern sollen. Zum einen hält ein sensorgesteuerter Gurtstraffer (strafft den Gurt innerhalb von einer Zehntelsekunde um zehn Zentimeter) die Person in aufrechter Position. Zum anderen federt ein energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen die vertikalen Kräfte beim Aufprall ab, indem er sich mechanisch verformt. Insgesamt haben die Schweden drei Crashtest-Verfahren entwickelt, mit denen die Folgen verschiedener Unfallszenarien beim Abkommen von der Straße bewertet werden. Sie alle sind Teil der "Vision 2020", nach der im Jahr 2020 kein Mensch mehr in einem Volvo bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen soll.

Porsche Macan: Euro NCAP Crashtest 2014

Porsche Macan: Euro NCAP Crashtest 2014 Porsche Macan: Euro NCAP Crashtest 2014 Porsche Macan: Euro NCAP Crashtest 2014
Der neue Volvo XC90 hatte im Oktober 2014 auf dem Pariser Salon Weltpremiere gefeiert. Der Allradler ist in Deutschland zum Mindestpreis von 53.400 Euro bestellbar, der D4 Kinetic mit 190 PS (140 kW) starkem Dieselmotor und Frontantrieb für 49.400 Euro kommt erst später in den Handel. Die auf 1927 Exemplare limitierte "First Edition" (90.200 Euro) war innerhalb von 47 Stunden nach Reservierungsbeginn ausverkauft.

Stichworte:

Allradantrieb

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.