Vorschau BMW CS und Audi A7 Sportback — 21.10.2009
Viertürige Coupés – die neue Luxus-Linie
Der Mercedes CLS hat es vorgemacht. BMW setzt nach, Audi kontert. Alle mit vier Türen, aufreizend flacher Dachpartie und knackigem Heckabschluss. Bühne frei für BMW CS und Audi A7 Sportback.
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Die Modelle: • Audi füllt die Lücke zwischen Limousine und Avant sowie zwischen A6 und A8 mit dem A7 Sportback, einem Lifestyle-Fünfsitzer der besonders dynamischen Art. • BMW überträgt die Formensprache der viel beachteten CS-Studie (Shanghai 2007) von der zu teuren Alu-Spaceframe-Architektur auf die (bezahlbare) Matrix von 5er/6er. • Mercedes hat die schwierigste Aufgabe: einen Trendsetter erneuern. Der neue CLS ist verbindlicher, bleibt aber ein sportlich-eleganter Viersitzer. Die Marke mit den vier Ringen setzt als einziger Anbieter im Segment der noblen viertürigen Coupés auf eine große Heckklappe. Analog zum A5 Sportback wird auch der A7 bei Bedarf zum Kombi – mit getrennt umlegbaren, in Länge und Lehnenneigung verstellbaren Fondsitzen und mit einer niedrigen Ladekante. Bei BMW existieren zwar derzeit noch zwei verschiedene Designmodelle, doch die Entscheidung pro konventionellen Kofferraumdeckel ist wohl nur mehr Formsache. Warum? Weil das heckklappenfeindliche Amerika ein wichtiger Markt für den 6er CS ist. Und weil die Münchner mit dem 5er Touring und dem 5er GT bereits zwei Lademeister im Angebot haben.
Alle drei Hersteller werden bärenstarke Sportmodelle im Angebot haben
Mercedes will die Frage nach der Heckklappe mit einer zweiten Karosserievariante beantworten. Die Schwaben haben deshalb auf Basis des neuen CLS das CLT Combi-Coupé entwickelt, das nicht nur hinreißend gut aussieht, sondern auch in Bezug auf Variabilität und Raumausnutzung eine Eins mit Stern verdient. Leider fehlt diesem Projekt noch der positive Vorstandsbeschluss, denn auch Mercedes muss sparen – und ein Millionenseller wird das Combi-Coupé ganz sicher nicht. Mercedes rechnet mit ungefähr 7500 CLT pro Jahr. Für die Stufenheckvariante CLS erwarten die Schwaben dagegen mindestens 30.000 Fahrzeuge. Audi kalkuliert da etwas konservativer, und BMW plant von der neuen 6er-Reihe in Summe (drei Versionen) sogar nur mit 37.500 Abnehmern. Selbst dieses relativ geringe Volumen rechnet sich, weil die wesentlichen Investitionen für Antrieb, Fahrwerk und Elektronik über mehrere Baureihen verteilt werden. Der 6er CS könnte natürlich auch ein 5er sein, doch die Zusatzzahl verspricht mehr Exklusivität, höhere Preise und einen attraktiveren Deckungsbeitrag.BMW beschreibt den 6er CS als "hochsportlichen Viertürer, der auf halber Höhe zwischen 5er und 7er eine besonders elegante und fahrdynamisch herausragende Alternative zur Limousine darstellt". Kein Wunder, dass es vom CS auch einen mit 517 Turbo-PS sehr großzügig motorisierten M-Ableger geben wird, der seinen bekannt durstigen V10 gegen einen deutlich effizienteren V8 eintauscht. Ganz neu und clever ist das optionale KERS-Paket, das in der M-Variante Premiere feiern dürfte. Wie im Formel-1-Renner stehen dann auf Knopfdruck für rund zehn Sekunden 80 bis 100 Zusatz-PS bereit. Wobei BMW das große Geschäft in diesen schwierigen Zeiten natürlich immer öfter mit dem Sechszylinder macht. Der Dreiliter-Turbo-Benziner im 640i leistet unverändert 306 PS, doch der Biturbo-Diesel im 640d legt auf 300 PS zu. Mercedes und Audi wollen mit ihren Sportmodellen ebenfalls nicht lange hinter dem Berg halten. Der CLS 63 AMG mit dem neuen 5,5-Liter-Biturbo-V8 wird für Mitte 2011 erwartet. Zusätzlich zum 571 PS starken "Basisfahrzeug" soll es eine Hybrid-Option mit Boost-Effekt geben – die Rede ist von 20 bis 50 Elektro-PS. Eine ähnliche Strategie fahren die Ingolstädter.
Endziel ist aus Sicht aller drei Marken der Plug-in-Hybrid mit einem über 100 PS starken E-Modul, einer Reichweite im E-Betrieb von mindestens 100 Kilometern und einem Mixverbrauch von etwa sechs Litern. Am anderen Ende der Vernunft-Skala lockt ab Mitte 2011 der S7 mit rund 400 PS und 500 Nm. Nicht vor 2013 wird der bärenstarke RS7 erwartet, dem 550 PS und 700 Nm nachgesagt werden. Wie es in dieser sehr exklusiven und prestigeträchtigen Fahrzeugklasse künftig weitergeht? Ganz klar: noch ein bisschen schriller und schöner. Insider wetten auf das Comeback des Shooting Brake, also des zweitürigen Coupés mit Kombi-Heck. Diese ganz spezielle Variante verbindet viel Platz und hohe Variabilität mit atemberaubenden Proportionen und einem exklusiven Image.
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Kommentare zum Artikel (170)
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@AS lern erst mal schreiben - es heißt harTz 4
das sind neidische radfahrer, mopedfahrer und harz 4 empfänger gg. die ständig ihren senf dazu geben müssen, fast vergessen golf fahrer sind auch dabei! ahnungsloses neidisches pack
Beides sehr schöne Autos!
Der BMW sieht super sportlich aus. Da muss nichts geändert werden.
Der Audi sieht coupé-typisch gut aus, aber leider fehlt ihm die Sportlichkeit, etwas zu dick.
Ich sag mal so.... also allen kann mans sowieso nicht Recht machen weil jeder nen anderen Geschmack hat. Aber den Audi würd ich schon nehmen. Wenn ich mir die Zukunft der Autos anschaue dann geb ich mein Führerschein in 10Jahren ab weil alles nur noch scheiße aussieht. Bitte liebe Automobilhersteller, baut normale gut aussehende Autos.
Der BMW auf den ersten 2 Bildern ist einfach eine Augenweide, generell gibt es nichts schöneres das gleichzeitig so praktisch ist wie 4 türige coupes, auch wenn Audi es mal wieder vermasselt hat.
Würden sie nicht so viel Geld kosten dann würde ich schon längst einen CLS fahren