Rupert Stadler

Vorstandschef Stadler zur Audi-Zukunft

— 28.11.2008

Gesundschrumpfung bei Audi

Ein gedämpfter A8, ein kleiner Bruder für den Q5 und eine Neuauflage des A2 - Audi-Chef Rupert Stadler hält für seine Marke künftig bescheidenere Dimensionen für sinnvoll.

(dpa/cj) – Audi will bei Motoren und Modellen künftig einen Gang zurückschalten. Gründe dafür sind die Spritpreise und schärfere Umweltauflagen. Selbst in größeren Fahrzeugen wie dem Audi A8 sei bei entsprechender Nachfrage künftig der Einsatz von Motoren mit niedrigerem Hubraum vorstellbar, sagte Audi-Chef Rupert Stadler. Aber auch die Autos selbst sollten kleiner werden. So sei bei den Geländewagen nach dem Q7 und dem für nächstes Jahr geplanten, kleineren Q5 eine Erweiterung der Palette nach unten denkbar. Stadler: "Ich könnte mir langfristig auch einen kleinen Bruder für den Q5 vorstellen."

Auch eine Neuauflage des A2 (im Jahr 2005 eingestellt) in den kommenden Jahren sei wahrscheinlich, sagte der Audi-Boss. Der Wagen hatte dank seiner Leichtbauweise sehr niedrige Verbrauchswerte, war aber vergleichsweise teuer, weshalb die Kunden ausblieben. "Heute würde man uns das Auto wahrscheinlich aus den Händen reißen." Autos in Leichtbauweise mit Materialien wie Aluminium, Magnesium oder Verbundstoffen seien die Zukunft, sagte Stadler.

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