Vorstellung Alfa Romeo Giulietta

Vorstellung Alfa Romeo Giulietta

— 02.12.2009

Der neue Alfa 147 heißt Giulietta

Alfa Romeo wird 100 und beschenkt sich selbst. Hier kommt die kompakte Giulietta, die den seit 2001 aktiven 147 ablöst und ab April 2010 zu Preisen ab 21.000 Euro beim Händler steht.

Alfa Romeo feiert nächstes Jahr 100. Geburtstag. Eine ewig lebendige, emotionsgeladene Marke, die jedoch dringend einen Schuss junges Blut gebrauchen kann. Und den liefert zum runden Jubiläum die Neue Welt. Denn wo Alfa draufsteht, steckt demnächst auch Chrysler drin. Seitdem die Konzernmutter Fiat mit den Amerikanern angebändelt hat, soll gemeinsame Technik auf beiden Seiten des Atlantiks Verkaufserfolge feiern. Das erste Auto, dessen Erbanlagen in beiden Welten Früchte tragen sollen, ist die neue Giulietta. Der Nachfolger des 147 geisterte lange als Alfa 149 Milano durch die Erlkönig-Welt und basiert auf einer neu entwickelten Plattform, die künftig in Turin und Detroit das C- und D-Segment abdecken soll – also die Golf- und Passat-Klasse. 

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Der Scudetto, die typische Alfa-Nase, steht bei der Giulietta fast senkrecht im Wind.

Anders als den 147 gibt es den Kompakten nur als Viertürer. Mit einer Länge von 4,35 Metern und 2,63 Meter Radstand ist die Giulietta deutlich größer als ein Golf, bietet aber mit 350 Litern genauso viel Kofferraum. Der neu konzipierte Kompakte kommt mit McPherson-Vorderachse und einer Mehrlenker-Hinterachse. Die Servolenkung wird elektrisch unterstützt, Start-Stopp-System ist ebenso serienmäßig an Bord wie die aus dem MiTo bekannte Fahrdynamikregelung DNA, das Q2-Sperrdifferenzial und das Stabilitätsprogramm VDC. Gegen Aufpreis ist für die stärkeren Modelle ein Doppelkupplungsgetriebe vorgesehen. Auch einen Allradantrieb lässt die neue Technik zu, bei den Alurädern kann der Kunde zwischen 16-, 17- und 18-Zöllern wählen.

Hier geht es zur Markenseite Alfa Romeo

Beim MultiAir-Prinzip entfällt die Nockenwelle, die Ventile werden variabel gesteuert. Resultat: mehr Leistung, weniger Verbrauch.

Das Interieur wirkt hübsch, aufgeräumt und ordentlich verarbeitet. Beim Platzangebot liegt die Giulietta auf ähnlichem Niveau wie Golf und Astra. Und zumindest die Topausstattung soll kaum Wünsche offenlassen: großes Navisystem mit Farbbildschirm, Prägeleder im Flechtdesign, Klimaautomatik, Blue&Me-Technik für Telefon und MP3-Spieler. Die einfacheren Modelle besitzen Schnittstellen für iPods und Nachrüst-Navis. Noch ausbaufähig erscheint das Angebot an innovativen Fahrer-Assistenzsystemen. Eine spezielle Öko-Variante nach BlueMotion-Vorbild ist vorläufig nicht geplant.

Der neue Alfa startet als Benziner mit zwei 1,4-Liter-Motoren: Sie leisten 120 PS als Sauger und 170 PS in MultiAir-Ausführung. Die neue Technik verzichtet auf eine Nockenwelle zur Ventilsteuerung, sodass die Einlass-ventile je nach Bedarf geöffnet und geschlossen werden können. Alfa verspricht zehn Prozent weniger Verbauch bei zehn Prozent mehr Leistung, mehr Drehmoment und geringeren CO2-Ausstoß. Als Topmodell rangiert ab Sommer die Giulietta Quadrifoglio Verde (zu Deutsch: vierblättriges Kleeblatt), die mit 230 PS starkem 1,8-Liter-Turbomotor ins Rennen geht. Mittelfristig soll eine 200-PS-Maschine das Angebot abrunden. Auf der Dieselseite beschränkt sich die Auswahl zunächst auf den 1.6 JTDM mit 105 PS und den 2.0 JTDM mit 170 PS. Der 200 PS starke 2.4 JTDM kommt später nach. Der 147-Nachfolger steht Ende April zu Preisen ab 21.000 Euro bei den deutschen Händlern.

Mehr über die Alfa Giulietta und die Zukunft von Alfa Romeo steht in AUTO BILD 49 – ab dem 4. Dezember 2009 im Handel!

Die Konkurrenten:

VW Golf VI
Opel Astra
Ford Focus
Fiat Bravo
Lancia Delta
Mazda 3
Peugeot 308
Renault Mégane

Autor: Georg Kacher

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