Vorstellung BMW M3 Cabrio

BMW M3 Cabrio BMW M3 Cabrio

Vorstellung BMW M3 Cabrio

— 15.01.2008

Windige Geschichte

BMW gibt sich offen: Auf den luftigen 1er folgt der M3 ohne Dach. Hier gibt's erste Bilder und technische Daten – Weltpremiere dürfte in Genf sein.

Da erfreuen die Münchner die Kunden in Übersee gerade mit der Premiere des offenen 1er – und insgeheim bereiten sie schon den nächsten Coup in Sachen Frischluft-Fahrspaß vor. Quasi im Windschatten der North American International Auto Show in Detroit haben sich erste Bilder und technische Details des BMW M3 Cabrio in die Öffentlichkeit geschlichen. Live und in Farbe gibt es den wohl erst auf dem 78. Genfer Salon zu sehen. Die Fans offener Fahrfeude können sich aber schon mal auf das stärkste 3er Cabrio aller Zeiten freuen – unter der Haube tobt der gleiche Motor wie im aktuellen M3 Coupé.

Versteifungen und Dachmechanik erhöhen das Leergewicht

Kräftiger Bursche: Unter dem Powerdome schlummern acht Zylinder und 420 PS.

Ganz konkret heißt das: Vier Liter Hubraum, verteilt auf acht Zylinder, 420 PS und 400 Nm Drehmoment. Nein, man kann wirklich nicht behaupten, dass die vierte Generation des M3 Cabrios zu schwachbrüstig geraten ist. So bullig die optische Kraft ins Blechkleid gepresst wurde, so zügig geht es dann auch bei den Fahrleistungen zu. Der Sprint auf Landstraßentempo ist in 5,3 Sekunden erledigt, maximal sind 250 km/h drin. Für die Tatsache, dass das Cabrio beim Prestigesprint fünf Zehntelsekunden langsamer ist als das Coupé, gibt es zwei Erklärungen: Erstens packen zusätzliche Karosserieversteifungen, zweitens die Klappmechanik des Dachs mehr als 200 zusätzliche Kilos aufs Leergewicht. Und wo der geschlossene M3 Carbon über die Passagiere wölbt, setzt die Cabrio-Version auf soliden Stahl. In etwas mehr als 20 Sekunden kann der offene Sportler mit dem Schalter auf der Mittelkonsole zum geschlossenen gemacht werden – und umgekehrt.

Die Optik gleicht den beiden anderen Varianten

Leder serienmäßig: Innen zeigt das Cabrio die gewohnte M3-Optik.

Mal vom fehlenden Dach abgesehen, orientiert sich die Optik des M3 Cabrio an den beiden Brüdern Limousine und Coupé: Aluminium-Motorhaube mit markantem Powerdome, Front mit großen Lufteinlässen, weit ausgestellte Radhäuser, Kiemen in den vorderen Kotflügeln, geänderte Seitenschweller, Heckschürze mit Diffusor und Doppelendrohre – eben die M-Interpretion des 3er Cabrio. Und innen? Serienmäßig sitzen die Passagiere auf Ledergestühl. Damit das in der prallen Sonne nicht zu heißt wird, ist es mit speziellen "Cool-Pigmenten" ausgestattet, die Klimaautomatik verfügt über einen speziellen Cabrio-Modus. Die bis in den Fond reichende Mittelkonsole teilt die Rückbank in zwei eigenständige Sitzplätze mit großzügiger Kopffreiheit. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die Schulterfreiheit der Fondpassagiere um neun Zentimeter, die Ellenbogenfreiheit um elf Zentimeter erweitert. Öffentliches Probesitzen wird vermutlich erstmals in Genf möglich sein, zu Marktstart und Preisen hält sich BMW noch bedeckt.

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