Vorstellung Kia Cadenza

Vorstellung Kia Cadenza

— 25.11.2009

Die Korea-S-Klasse

Heimspiel für das Kia-Topmodell: Die Koreaner haben ihr neues Flaggschiff enthüllt. Der Opirus-Nachfolger soll diverse Märkte aufmischen – aber nicht in Europa antreten.

Noch in diesem Jahr schickt Kia seine neue Oberklasse-Limousine Cadenza ins Rennen. Zuerst auf dem Heimatmarkt, dort heißt die Korea-S-Klasse K7, dann nimmt der Cadenza die Exportmärkte ins Visier. Der Weltöffentlichkeit wird das neue Topmodell erstmals am 12. Dezember 2009 auf der Riyadh Motor Show in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gezeigt. Wenige Tage später wird die neue Fünfmeter-Limo auch auf der Dubai Motor Show präsentiert (ab 15. Dezember 2009). Das zeigt auch, wohin für Kia die Reise geht, denn nach Europa kommt der Opirus-Nachfolger wegen der starken (und vor allem deutschen) Konkurrenz nicht.

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Im Abgang ein Schuss Lexus. Der Kofferraum fasst 451 Liter.

Die Optik ist nah an die Studie KND-5 angelehnt, gewürzt wurde mit einem Schuss Sorento und einer Prise Lexus. Dazu setzt Kia auf pure Größe: Der Cadenza ist 4,97 Meter lang und soll dank des gewachsenen Radstandes (um 45 mm auf 2,85 Meter) deutlich mehr Platz bieten als der Opirus. Nur Mittelmaß beim Kofferraumvolumen, das Kia mit 451 Litern angibt. Aber es wurde abgespeckt: Der Cadenza ist trotz nahezu gleicher Abmessungen 130 Kilo leichter (1575 Kilo) als der Vorgänger. "Unsere neue Limousine wirkt maskulin und luxuriös", erläutert Kia-Chefdesigner Peter Schreyer. Die Front bezeichnet Schreyer als "Tigernase" mit einem Trapez-Kühlergrill und weit nach hinten gezogenen Scheinwerfern mit LED-Tagfahrleuchten. Zwei Sicken an der Seite erinnern an den Opel Insignia, das Heck wiederum an einen Lexus. Auch hinten kommen LED-Tagfahrleuchten zum Einsatz.

"Mood-Funktion" für das Gemüt

Den Armaturenträger bezeichnet Kia als freischwebend, die Materialien wirken edel.

Innen soll eine futuristisch anmutende, "schwebende" Armaturentafel die neue Kia-Designsprache repräsentieren. Dazu verwöhnt der Cadenza mit reichlich Luxus: Eine "Begrüßungsfunktion" schaltet für den Fahrer die äußeren Einstiegs­leuchten und die Innenbeleuchtung ein. Eine Lichtleiste mit "Mood-Funktion" zieht sich über die zweigeteilte Armaturentafel und die Türverkleidungen. Auf Wunsch ist auch eine "Mood-Beleuchtung" für den Dachhimmel erhältlich. Kleiner Auszug aus der Austattungsliste: Zwei-Zonen-Klimaautomatik, ein schlüsselloses Zugangs­system, Starterknopf, Parksensoren hinten, Rückfahrkamera mit Display im Innenrückspiegel sowie ein Fahrersitz mit elektrisch verlängerbarer Beinauflage.

Neue Märkte im Visier

Drei Benziner mit 165 bis 290 PS sorgen für Schwung, wobei nicht jeder Motor auf allen Märkten verfügbar sein wird. Serienmäßig sind alle Versionen des Fronttrieblers mit einem neu entwickelten Sechsstufen-Automatikgetriebe ausgestattet. Technische Daten liefern die Koreaner bisher nur für das Top-Aggregat. Der 3,5-Liter-V6 leistet 290 PS und gibt maximal 338 Newtonmeter Drehmoment an die Kurbelwelle weiter. So befeuert soll der Cadenza in 7,2 Sekunden auf Tempo 100 spurten und 230 km/h erreichen, das Ganze bei 9,4 Litern Verbrauch. Nach dem Start in Korea im Dezember 2009 soll das neue Kia-Flaggschiff ab März 2010 unter anderem in Mittel- und Südamerika, Teilen Asiens und im Nahen Osten verkauft werden.

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