Vorstellung Mercedes-Benz C 63 AMG

Mercedes-Benz C 63 AMG Mercedes-Benz C 63 AMG

Vorstellung Mercedes-Benz C 63 AMG

— 04.07.2007

Das dickste C

40 Jahre und kein bisschen leise – Mercedes-Werkstuner AMG schickt zum Jubiläum den nächsten Renner auf die Straße: den C 63 AMG.

Manche halten die 7 für eine magische Zahl, andere fürchten die 13. Verschwörungstheortiker schreiben der 23 große Bedeutung zu. Viele wünschen die 666 zum Teufel. Soll auch jeder seinen Aberglauben pflegen – in Sachen automobiler Kraftpakete jedenfalls gibt es in diesem Jahr nur zwei ganz wichtige Zahlen: die 40 und die 63. Nach dem CLK 63 AMG Black Series präsentiert der Mercedes-Werkstuner zu seinem 40. Geburtstag mit dem C 63 AMG die nächste Asphalt-Rakete mit dem Bullenmotor. Die C-Klasse bläst zum Angriff auf den Audi RS4 und den neuen BMW M3.

Geht gut: In 4,5 Sekunden ist der C 63 AMG von 0 auf Tempo 100.

Ganz nah an der DTM-C-Klasse

Die Mitbewerber dürfen sich schon einmal warm anziehen: Hinter dem Stern im Kühlergrill befeuert der 6,2 Liter große Hochdrehzahl-V8 die Stuttgarter Mittelklasse mit 457 PS und 600 Nm Drehmoment. Damit liegt der C 63 AMG ganz in der Nähe des DTM-Boliden (ca. 470 PS) und deutlich vor der deutschen Sportlimousinen-Konkurrenz, die mit jeweils 420 PS an den Start geht. Großer Sport ist auch das Leistungsgewicht von 3,6 Kilogramm pro PS, mit dem sich hervorragende Fahrleistungen erzielen lassen: In 4,5 Sekunden ist die stärkste C-Klasse aus der Parkposition auf Tempo 100 und erreicht maximal 250 km/h – der Motor könnte mehr, der Begrenzer lässt ihn aber nicht. Um dem Beschleunigsvermögen Herr zu werden, hat AMG das Fahrwerk der C-Klasse unter anderem auf der Nordschleife gründlich angepasst und an der Vorderachse 35 Millimeter breiter gemacht.

Keine Angst vor Kurven: Fahrwerk und EPS halten den Wagen im Zaum.

Dreistufiges ESP für Laien und Könner

Auch die Stopper am Bug spielen mit Sechskolben-Festsätteln und innenbelüfteten Scheiben mit 360 Millimetern Durchmesser in einer anderen Liga als die der schwächeren Brüder. Auch das ESP präsentiert sich speziell auf die hohe Fahrdynamik zugeschnitten. Der C 63 AMG verfügt als erstes AMG-Modell über einen elektronischen Rettungsanker mit Sport-Funktion. Das System bietet drei verschiedene Regeleinstellungen am Taster in der Mittelkonsole: ESP On, ESP Sport und ESP Off. In dieser Reihenfolge steigert sich auch der Anspruch an den Piloten. Ungeübte sollten von der letzte Stufe wohl besser die Finger lassen, auch wenn die Traktionskontrolle nicht mit abgeschaltet wird.

Neu bei AMG: zwei Powerdomes auf der Motorhaube der C-Klasse.

Optisch lehnt sich der C 63 AMG an die Avantgarde-Ausstattung an, die den Stern im Kühlergrill durch den Fahrtwind treibt. Selbstverständlich fehlt dem dicksten C nicht das übliche AMG-Ornat mit geänderten Schürzen und Schwellern. Neu im Programm sind die beiden ausgeprägten Powerdomes auf der Motorhaube und die ausgestellten vorderen Kotflügel. Am Heck sorgen vier dicke Endrohre, die einen Diffusor einrahmen, und eine Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel für einen sportlichen Abgang. Vermutlich wird das auf den Autobahnen die meistgesehene Perspektive des neuen Boliden aus Affalterbach sein.

Auch innen sportlich: der C 63 AMG mit abgeflachtem Lederlenkrad.

Sportlich auch im Innenraum

Innen dürften den C 63 AMG ob des zu erwartenden hohen Grundpreises nur die wenigsten zu Gesicht bekommen. Dabei gibt es im Passagierabteil einiges zu bestaunen: Vorne thronen die rasenden Reisenden erstmals auf eigenständigen AMG-Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen und adaptiven Lehnen mit Verstellmöglichkeiten für Seitenwangen und Lordosenunterstützung. Der Pilot dreht am 365 Millimeter kleinen Lenkradkranz des abgeflachten Sportvolants, der mit perforiertem Leder bezogen ist. Dahinter die Schaltwippen aus Aluminium für die manuelle Gangwahl des Siebengang-Automatikgetriebes mit Zwischengas-Funktion. Auch ein Blick aufs Kombi-Instrument lohnt: Eine Tachoskala bis 320 km/h, spezielles Schriftbild und neues Nachtdesign zeigen auch im Cockpit deutlich, dass hier eine ganz besondere C-Klasse bewegt wird. Ab Frühjahr 2008 wird sie auch auf öffentlichen Straßen an den staunenden Vollgas-Fans vorbeirasen.

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